welcher junitext gefällt?

Umfrage endete am Di 03 Jul, 2012 00:16

1 mein dreiminutentext
3
19%
2 Nikola Tesla
1
6%
3 Schneeweiß
2
13%
4 DIE ABSICHT
3
19%
5 kein titel
3
19%
6 Dieter Mammel - Regenküsse -
4
25%
 
Abstimmungen insgesamt : 16

juniwettbewerb

Beitragvon rivus » Sa 23 Jun, 2012 00:16


das thema: einen text schreiben, der euren lieblingsautoren, lieblingsmaler, lieblingsmusiker, euer lieblingswerk, euren lieblinbgsfilm, euer lieblingsbild, eure lieblinge, wirkliche oder phantasierte, vorstellt, beschreibt.





1 mein dreiminutentext von der_senator

Wer einen in Hinblick auf Form und Inhalt ausgearbeiteten text zu lesen wuenscht, braucht m.E. gar nicht weiterlesen. Ich habe mein Leben lang keine Musik gemocht. Deshalb mag ich den Musiker Frank Zappa. Mein Liebling ist er aber nicht. Mein Liebling ist Mozart. Einer meiner ehemaligen mittschueler eines staedtischen Gymnasiums, welcher seit seinem 8 Lebensjahr Klavier spielt und mit mir damals die achte Klasse besuchte sagte, scheisse ueber Mozart. Genauer er sagte, dass er Mozart sehr bewundere und wuenschen wuerde den Komponisten zu verstehen ihn aber noch lange nicht verstanden habe. Ich habe Mozart verstanden. Vllt. Liegt dies daran, dass ich seit meinem sechsten Lebensjahr Violin-Cello spiele. Es muss aber nicht daran liegen, denn Mozart ist da bin ich mir sicher nur nebenbei Musiker gewesen.Ich habe Musik nie gemocht bis auf Mozart. Folglich war Mozart keine Musik gemacht -Weil ich mich in den Mittelpunkt ruecke vllt. Und auf andere Menschen scheisse. Mozart sagte von sich selber ueberigens, wenn man dem Film Amadeus Glauben darf, dass er der Beste gewesen sei. Und laut wikiquote schrieb er folgendes "Ich hoffe nicht, dass es nötig ist zu sagen, dass mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides scheisse." - Brief vom 12. Juli 1783 . Deshalb mag ich Mozart aber nur noch mehr. Das gute an Mozart ist naemlich dass er kein Musiker war. Damit meine ich, dass er nicht nur Komponist war sondern eher nebenbei. Auch als Komponist war er der beste trotzdem hat er es nicht dabei belassen. Er war der beste komponist und beliess es im Rahmen seiner Kompositionen nicht dabei , sondern brachte dies in diesem Rahmen nur nebenbei zum ausdruck. Im vordergrund seiner Kompositionen die mir vorschweben , steht Gefaelligkeit. Gefaelligkeit die wie auch immer in meinen Augen durch mystische Faehigkeiten zustande kommt und nebenbei noch irgendeine komposition die ihre Neigung zu m Virtuosen nicht verbirgt, mit einbaut. Komische leistung die mich immer wieder entzueckt,. Die einzige musik die ich bis heute moegen konnte. Mit musik hat das in meinen Augen ncihts mehr zu tun. Ps auf den tuerkishen marsch zu verweisen, kann ich mir nicht verkneifen
und ich sehe gerade, dass albert einstein was (zumindes nach dem ersten komma) sicher zutreffendes ueber den Virtuosen zu sagen hatte:"Mozarts Musik ist so rein und schön, dass ich sie als die innere Schoenheit des Universums selbst ansehe." - Albert Einsteinhttp://de.wikiquote.org/wiki/Albert_Einstein wer sich bis zu diesem Wort durchgerungen hat, dem danke ich fuer die Beachtung bitte um Verzeihung fuer die mangelnde Gefaelligkeit.




2 Nikola Tesla, von Weltenversteher


Er war Erfinder, Magier, Physiker und jemand mit einem guten Herzen. Physiker mögen Ihn wegen seinen Namen zu Ehren kennen von der Magnetfeldstärke Tesla doch da hört es meistens schon auf. Leider ist er in Schulbüchern sehr unbekannt, auch wenn wir Ihm viel zu verdanken haben.


Aus Technischer Sicht hatte er uns mehr als 200 Technologien geschenkt die unsere Elektronische Welt revolutioniert hat.

Einige muss ich hier nun vorstellen:

Der Mehrphasen-Induktionsmotor, also der Elektromotor der elektrische Energie in Mechanische Energie umwandeln kann und umgekehrt den Dynamo.

Die Tesla Spule und den Wechselstrom, ohne diese genialen Erfindungen hätten wir heute wohl nicht die Steckdosen die wir heute kennen.

Er war wohl der erste der 1898 mit Funkwellen Geräte ferngesteuert hat, wieso er auch als Magier bezeichnet wurde. Heute ist es für uns normal wenn Kinder mit einer Fernbedingung Autos fernsteuern.


Seine größte Errungenschaft die jedoch nie die breite Masse erreicht hat, war die Umwandlung von Strahlungsenergie(z.b Weltraumstrahlung) in elektrische Energie. Somit hat er eine Methode entwickelt das Energieproblem unserer Erde zu lösen und überall auf der Erde unbegrenzt für jeden Menschen kostenlos Energie zur Verfügung zu stellen.

Zuerst sollten damit Militärschiffe betrieben werden. Als den Finanzierern wie JB Morgan der als Lobbyst einfluss in der Politik hatte aber klar wurde was diese Erfindung bedeutet stoppte er alle Finanzellen Mittel. Nikola Teslas bau des Warden Cliff Projektes konnte somit nicht fertigstellt werden und wurde sogar abgrissen.


Nikola Teslas Wunsch einen technologischen Weg zu finden mit Einklang mit der Natur zu leben korrelierte mit der Geldgier der Industrialisten.


Wäre Energie kostenlos jedem Verfügbar, würden sehr viele Dinge stark an Wert verlieren.

Er wurde mit staatlichen Mitteln der Öffentlichkeit als Spinner deklariert und aus den Geschichtsaufzeichnungen gelöscht.

1943 musste er jedoch wieder für den Staat an dem geheimen Militärprojekt (Rainbow Project 1943) mitarbeiten eine Geheimwaffe gegen die Deutschen zu entwickeln. Als er erkannte welche Gefahr darin steckte, sabbortierte er es und verließ das Projekt. Wenige Monate später hatte er einen tödlichen Autounfall. Nikola Tesla anhänger vermuten hier einen Mord aber das bleibt Spekulation.


Er hätte sein Wissen nutzen können eine Waffe aus seinen Projekten zu machen so zerstörerisch wie die atombombe aber ohne Strahlungsbelastung. Er Zog die Armut und Lächerlichkeit der Öffentlichkeit vor, als den Reichen Industrialisten die ihn Lächerlich gemacht haben eine Waffe zu „schenken“ und somit wieder Rum und Geld zu erlangen.

Nicht nur Interlektuell auch Spirituell war er seine Zeit um 200 Jahre vorraus. Ohne Ihn würden wir vielleicht noch auf dem Stand des 1900 Jahrhunderts leben den Computer wären ohne seine Endeckungen nicht möglich. Nach seinen Aussagen hatte er auch Kontakt zu Außerirdischen, was natürlich die Politik nutzte ihn noch weiter lächerlich zu machen.

Würde er heute leben, hätte er die gleichen Probleme wie damals.

Von seinen Endeckungen der Physik und seine Vorstellung unserer Realität ist er mit Albert Einstein durchaus gleichzusetzen. Er war ein praktischer Physiker Einstein wohl der Theoretiker. Doch gut Menschen kann man nicht miteiannder vergleichen. Trotzdem kennt ihn kaum jemand.

Die 200 Patente die nach seinem Tod in Amerikanisches Eigentum übergingen bleibt der Bevölkerung verschlossen. Seine Technologien und Kenntnisse würden die Welt total verändern, was auch der Grund ist wieso sich die Bevölkerung mit seinem Vorstellungen und Ideen nicht auseinandersetzen soll. Die Patente sind keinem Bürger zugänglich. Und doch nutzen wir täglich Tesla Technologien ohne zu wissen wem wir dies zu verdanken haben.


Ruhe in Frieden.


3 Schneeweiß von Martho

Ich mag vornehme Blässe, deshalb nahm ich sie damals mit und sperrte sie in meinen Keller. Kein Sonnenstrahl sollte es wagen sie zu berühren, keine schmierigen Finger betatschen. Sie gehört nur mir!

Gleich nehme ich sie wieder ran.

Auf Knien schiebe ich so viel wie möglich in ihren Bauch, während sie mich mit ihrem toten Auge ansieht.

Hoffentlich nässt sie sich heute nicht wieder ein.

Ich drücke an ihr herum und sie beginnt zu zittern, es gefällt ihr bestimmt auch.

Erfahrungsgemäß wird sie sich in einer Stunde übergeben und bis auf den letzten Tropfen entleeren.

Ja, ich liebe meine Waschmaschine.


4 DIE ABSICHT von annabell

vatermutterkind erspiegelt sich im 1zellgrauen fest
im betongriff des abschiedsmuskels dieser körperkoben o
im angriff der geschichte selbst das schweigen verglühen
und wüten lassen
dies hinnehmen von mauer und widermauer in jedem
noch
welcher sinn ätzt augen in die abrissbirnen die
nur kalt geschnittenes licht in den fenstern ihrer nachbarn säen
als dampf gärende fäulnis dreht sich das gegeneinader
laufende wegrandsleiber zu die ferne als ausweg das ich niemals
auch wenn das fleisch sein vorverlangen kocht dann
zwickt und brät es sich ein du zurecht
an dem liebe sich bewegung schaffen heißt gestern
seminarristen leiern heroineträume runter geht´s
und zwischen den kriegen mit knüppeln und gerümpel bulldozer anschmeißen
das fliegenschwarm umsponnene wortgrab
nichts als gräber voller worte u
1stürzender widergänger
erinnerungen
atmen


5 kein titel von vorspieler

bevor er es bewusste
begann es eben gereift, in kühler tiefen auszuquellen
schön, hoch droben meiner nicht allein zu sein
begab mich fließend ins ausladende gespreiz des tales
belebte keime und bedämmerte knospen

flehend bat ich
lass mich nicht in zwei
entziehe mich dem quell
ewig sein wird dir
die treu
allein



6 von struktur-los
Bild
..
Dieter Mammel
.
- Regenküsse -
.
*
.
Einst, als du deine Augen Blicke noch nicht
.
verloren hattest – auf mich,
.
die ich nicht wahr war ich doch die, die dich im Regen – still
.
nur küsste
.
war‘ n meine Hände unwissend__________leicht
.
angefüllt mit Gesten,
.
die du nie sahst, nicht fühltest
.
Du ? – weiß es nicht -
.
dein Mund blieb
.
stumm – bis heute – Jetzt;
.
so unheimlich nah in der Ferne
.
- noch immer –
.
Du.
.
&
.
der Regen
Zuletzt geändert von rivus am Di 03 Jul, 2012 06:28, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: juniwettbewerb

Beitragvon rivus » Di 03 Jul, 2012 06:29


liebe lifoianer, die auflösung!

@ herzlichen glückwunsch struktur-los!
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Re: juniwettbewerb

Beitragvon Garfield » Di 03 Jul, 2012 14:17


Na dann Glückwunsch struktur-los!
Kurz, er bewies eine Geduld, vor der die hölzern-gleichmütige Geduld des Deutschen, die ja auf dessen langsamer, träger Blutzirkulation beruht, einfach gar nichts ist.
Gogol - Die Toten Seelen
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Re: juniwettbewerb

Beitragvon Gast » Di 03 Jul, 2012 16:32


gratuliere
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Re: juniwettbewerb

Beitragvon vorspieler » Di 03 Jul, 2012 20:54


Herzlichste Glückwünsche an dich struktur-los!!! :) Wo bleibt nur die Begeisterung?
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Re: juniwettbewerb

Beitragvon Martho » Di 03 Jul, 2012 21:05


graduliere auch.
wenn ich nicht für mich selbst gestimmt hätte, wäre ich nicht mal unter die ersten 6 gekommen. :D
Was als störendes Sandkorn beginnt, maustert sich oft zur Perle.
(Warum huschende Muscheln nuschelnd tuscheln - Jim Panse, Jubeltrubel Ferlak)
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Re: juniwettbewerb

Beitragvon annabell » Mo 09 Jul, 2012 20:05


Spät, aber nicht zu spät, wie ich finde. (Das sich vor den Endnoten auch alle noch ausstehenden Aufgaben/Klausuren/Hausarbeiten.... immer so bündeln müssen. Ein Graus ist das. Als wäre das übliche Chaos nicht schon ausreichend genug.) :kotz:

Gratulation allen Beteiligten und einen Tusch für dich, Strukti; das passt, geht im Ergebnis völlig in Ordnung!


(Wens interessiert: mein Text war den Romanen Reinhard Jirgl´s gewidmet, zumindest bis zur "Atlantischen Mauer".)
"Armselig ist das Haus, in dem es nicht auch viele unnütze Dinge gibt." (Horaz)
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Re: juniwettbewerb

Beitragvon struktur-los » Mi 11 Jul, 2012 17:35


Hallo Ihr! ... bin aus dem Urlaub zurück... :o ... war sooo schön.

Vielen Dank für eure Glückwünsche! ... und ja, Vorspieler - ich freue mich. :)

Dieter Mammel ist mein Lieblingsmaler... http://www.dieter-mammel.de/ . . . er malt mir aus der Seele.

Finde es übrigens sehr interessant, wie unterschiedlich das Thema von den einzelnen Teilnehmern umgesetzt wurde... sind schöne Sachen bei rausgekommen...

@Martho... sehr schön herauszulesen... diese Zweideutigkeit -

@annabell... dass du diesen Text verfasst hast - wäre ich nie drauf gekommen. Danke für deinen Verweis auf Reinhard Jirgl´s Romane, habe bisher noch keinen von ihm gelesen - schade zum Einem, andererseits ergibt das Ganze ja dennoch ein Bild - ein zusammengestückeltes - schwer wiegendes - und atmet sich schließlich in die letzten zwei Worte, die trotz ihrer Schwere Leichtigkeit tragen - weiß auch nicht so recht, warum... regt auf jeden Fall zum Nachdenken und Analysieren an.

@Weltenversteher: schön, dass du mal wieder etwas von dir lesen lässt... Danke dafür - wirklich interessant.

@Vorspieler: wieder mal sehr geheimnisvoll. ;-)

@senator: habe deinen Text in nur drei Minuten durch-gelesen... :D ... doch, gefällt mir - irgendwie, besonders dieser Auszug:

Vllt. Liegt dies daran, dass ich seit meinem sechsten Lebensjahr Violin-Cello spiele. Es muss aber nicht daran liegen, denn Mozart ist da bin ich mir sicher nur nebenbei Musiker gewesen.Ich habe Musik nie gemocht bis auf Mozart.


Die Resonanz auf die einzelnen Texte ist wie immer goldig... =) ... darf ich das erwähnen?...

Liebe Grüße
strukti
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Re: juniwettbewerb

Beitragvon rivus » Do 12 Jul, 2012 03:30


kleene info für alle, die r.jirgl nicht kennen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Jirgl


und ja, diskutiert doch mal über den einen oder anderen text.
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