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Umfrage endete am Do 15 Nov, 2012 02:26

1. Djellaba
3
10%
2. farbig & fliegend
2
7%
3. ...ver...
4
13%
4. Immer wenn du gehst ...
7
23%
5. Morgens beim Frühstück ...
6
20%
6. Schnee is schee!
1
3%
7. Der Mensch ist doppeldeutig
0
Keine Stimmen
8. es ist alles eigen
4
13%
9. Das Viertel
3
10%
 
Abstimmungen insgesamt : 30

Oktoberwettstreit

Beitragvon rivus » Do 01 Nov, 2012 02:26


Das Thema lautet: "Der Mensch zwischen Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit!"
(p.s.: bitte per pn an mich adressieren, wenn euch etwas total missfällt. leider habe ich einen großen kampf mit der formatierung bestreiten müssen und einiges, auch für mich völlig überraschend, nicht so umsetzen können, wie ich es mir gewünscht hätte. trotzdem viel spass beim abstimmen.)


1.Beitrag von kokoschanell

Djellaba
(Blankvers)
Wie eine zweite Haut legt sie sich an
und seidig schmeichelt dir ihr zarter Stoff.
Sie zeigt so viel und doch bewahrt sie alles.
Sie ist so nah dir, oleanderschwer.
Ihr goldner Faden macht dich zur Trophäe,
lässt glanzvoll wandeln, gibt dir neues Sein
und doch - wenn Abendlicht den Himmel rötet,
die Nacht so unerwartet dunkel fällt,
dann fällt auch sie und lässt dich fremd zurück.

2.Beitrag von cube

farbig & fliegend
eine schwarze schwänin sei sozusagen die gothicbraut unter den
fedrigen viechern. dieser schwärmerisch saloppe stammtisch
vergleich offenbart neoromantische neigung ohne freilich dem
tier in seinen facetten gerecht zu werden. man denke an weitere

eigentliche eigenschaften dieser art. die mutation von voll
fleischigem vogel in den metaphorischen zustand ist eine davon.
reibungslos. sich sozusagen flinken flügelschlags vom konkreten
ins abstrakte wandelnd. wie geil uneigentlich. mtlw vllt auch allgemein

bekannt: ss wird als allegorie für eine art terroranschlag von klima-
oder bspw finanzsystem verwendet. nicht zuletzt soll auf die einund-dreißig halswirbel dieser lang- und wendehälse hingewiesen werden.sie können auch in tiefen gewässern gründeln.


Kommentar:
ick bin über das "allgemein" gestolpert. Ick kann mich noch gut erinnern, wie dit mich damals im Heimatkundeunterricht so verwirrt hat, dassit neben dem gemeinen Wolf, der gemeinen Kreuzotter und der gemeinen Stubenfliege ooch noch dit gemeine Reh und die gemeine Haselmaus gibt. Habt da als Knirps echt lange gerätselt, was an denen so gemein sein soll - sind die vielleicht giftig oder so...dann erklärte mir meine Heimatkundelehrerin - in die ick total verknallt war und die mir trotzdem ne 4 reingedrückt hat - dassit nur sone Kurzform für allgemein is. Warum sach ick dit? Weil mich die Stelle so daran erinnert und ick da ooch so jern nen "gemein" statt "allgemein" lesen würd.

3.Beitrag von Ruelfig

...ver...
.
sie ist verhörig geworden mit den jahren
kommt das sagt sie öfter mal was neues
nur nichts gutes sieht sie mehr ist da nicht
irgendwas gewesen hat sie gelesen
bevor danach kam hat sie noch gerochen
am puls mit knotigen fingern die enkel
aus pullis gepult und nach der schule gefragt
zerbrechen die stimmen im kopf
.
.
4.Beitrag von struktur-los
.
Immer wenn du gehst,
steigt der Turm
und alles Meer zieht sich im Raum
bis zu den Kleidern aus.

Die Bäume spannen ihre Hauben
weit übers Feld - wo
all die stillen Vögel kreisen,
keine Feder zieht ins Haus.

Und der Mond stürzt in den See,
ruht dort – leis‘ erlischt sein Licht
Draußen zündet‘ s Feuer an,
erleichtern dir die Sicht.

Wo Flüsse fließend wiesen
Gründe sich am Grund ergießen
hin fort zum Sein zum Ist – in mir
wo du nie warst (vergangen bist?)

bin ich ein Teil von dir.


5.Beitrag von GlasaugeBill

Morgens beim Frühstück stand sie schon bis zu den Knien in der Scheiße. Das war gerade nach dem Aufstehen. P lehnte am Küchenschrank und funkelte mit ihren braunen Augen. Ich schlug ihr dann meistens die Zeitung ins Gesicht und wir flennten beide. Später schmierte ich mir Ps Gejammer aufs Brötchen und gab ihr eine Hälfte, bevor wir uns die Seele aus dem Leib fickten. Ich griff ihr dabei an die kleinen, spitzen Brüste und spürte ihre Nippel unter meinen Fingern hart werden. Sie brummte wenn ich ihn reinschob und es tropfte auf die Küchenfliesen. So taten wir es eigentlich immer, wenn P so in der Scheiße steckte. Ganz so, als sei es danach besser.
Dann später sponnen wir über unsere Zukunft in Reykjavik. Dort hätte sie Zeit gehabt um klar zu kommen, endlich mal zu sein. Aber sie lachte nur und meinte zur Arbeit zu müssen. Das war Ps Lieblingsausrede vorm Leben. Ich hatte den Wagen schon getankt und wäre gleich mit ihr losgefahren, nach Paris und von dort aus per Anhalter. Aber P steckte zu tief drin um zu sein oder es zumindest zu versuchen. Sie wurde wütend und kratzte mir zwei tiefe Furchen auf die linke Backe. Dann ging sie. Ihr Profil war schwarz vor der Glasschiebetür und ihr Arsch wackelte wie immer. Ich leckte mir das Blut von den Fingern und nahm noch etwas Kaffee. Dann stieg ich in den Wagen und fuhr die Tageszeitung umtauschen. Ich zahlte nie für schlechte Nachrichten und das wusste der Mann mit dem Schnurrbärtchen auch. Er drohte mir trotzdem mit der Polizei und ich ging bevor er auf mich schießen konnte. Oft holte ich danach M ab und wir fuhren zusammen nach Paris. P war mir dabei immer Schnuppe, mit ihrem kurzen, gefransten Rock und ihren wulstigen Knien. Sie steckte zu tief drin.
M wollte meistens ohne Verdeck fahren und ich machte ihr die Freude. Sie stand auf Gitarrensolos und ich stellte mir ihre Titten vor. Sie genoss das und wir besoffen uns vor dem Eifelturm mit Slivovitz. Wir verkauften die Karre und verschenkten das Geld an so einen alten Chinesen. Den Rest verdübelten wir meist sofort. Das war unser Lieblingsspiel.
Wenn Ich dann mitten in der Nacht zurück kam, machte P mir eine wahnsinnige Szene. Sie schlug mit den Fäusten nach mir und stach mit einer Gabel auf mich ein. Das war ein Erbstück ihrer Mutter. Ich schlief danach immer auf dem Sofa und hörte sie bis in die Morgenstunden schimpfen. Morgens beim Frühstück stand sie schon bis zu den Knien in der Scheiße. Das war gerade nach dem Aufstehen.


6.Beitrag von Martho

Schnee is schee!



Den ersten Schnee des noch jungen Winters sicherte ich mir.

Punkt sechs Uhr dreißig stehe ich auf dem zugeschneiten Gehweg und schippe und schoppe und wüte, dass die Flocken stieben und die Funken fliegen. Funken fliegen selbstverständlich keine, da meine heißgeliebte Schneeschaufel mit patentierter„Flüsterkante“ so etwas banales nicht zulässt.

Dennoch bleibe ich natürlich nicht unbemerkt. Mein Erstschlag scheint meinen stets aufmerksamen Nachbarn, den allzeit gesprächigen Rudi mächtig zu verdrießen, kann er doch sein unerträglich und unsäglich weinerliches: „Oiner muas es ja doh!“ nicht an den Mann bzw. die Frau, bringen.



So wie erschreckend viele Rentner liebt auch er es, unbedarfte, sich noch am Arbeitsleben heftigst beteiligende Mitbürger schwätzend, faselnd und nörgelnd, vom arbeiten und schlimmer noch! von ihrem wohlverdienten Feierabend abzuhalten.

Ein sommerlich einfaches fegen des Gehweges, für das ich 20 Minuten brauche, kann er so, zum Leidwesen erwähnter Ausgebremster, mühelos auf vier Stunden hinausschwätzen. Warum sie nicht einfach weitergehen und ihn ignorieren? Ausgeschlossen, dann wäre Betreffende/r beim nächsten Passanten das allerschönste Ziel unausgegorenen Geschwätzes, sinnfreier Unterstellungen und Schmähungen!

Blinzelnden Auges sah ihn deshalb der staunende Morgen am nächsten Tag schon um sechs Uhr aus dem Hause poltern.

Seine Schneeschaufel trägt ihren mächtigen Teil zum sicherbenerktwerden bei.

Extrem verstärkte Stahlkante. „Des han i selber gmacht, so ebbes kásch ett kaufa!“

Mit diesem Gerät könnte er sich selbst in der Hölle Aufmerksamkeit und Gehör verschaffen. Dass der Schnee an diesem Ungetüm festpappt, er die volle Schaufel nur hin und her schrappt und kein normales arbeiten damit möglich ist, scheint ihn nicht zu stören. Das Geräusch ist ihm wichtig und den Rest erledigen ein paar Eimerchen Salz.



Schon werden die ersten Rufe laut: „Morgä! Ha jaa, oiner muas es ja doh!“

Ich lasse es mir nicht nehmen, ihm zu helfen. Er entsagt sich derweil großzügig unseres „eigenen“ Schnees. um sich freundschaftlich mitfühlend des Schnees unseres Nachbarn anzunehmen. Das überaus fette Trinkgeld, das der stets nette Nachbar dabei immer gerne springen lässt, konnte ihm dabei unmöglich die Entscheidung erschwert haben. „Jetz hend mr abr schee zsamma gschafft!“ meint Rudi anschließend schwer atmend.

In seiner berechtigten Sorge, ich könne ihm die fette Beute streitig machen, hatte der Ärmste sich etwas zu viel zugemutet.

Der darauf folgende Morgen sah mich schon um fünf Uhr dreißig aus dem Hause schleichen; hätte mich schleichen sehen können, wenn er nicht selbst noch schliefe, sollte ich vielleicht besser sagen. Damit hatte ich gewonnen. Das konnte Rudi nicht toppen. Um fünf Uhr zum schippen rausgehen? Wem sollte er dabei sein „Oiner muas es ja doh!“ in die müden Ohren brüllen können? Das schien ihm den morgendlichen Spaß enorm zu verleiden.

Das Trinkgeld des bereits erwähnten Nachbarn sicherte er sich dennoch, da er hinterhältigst!!! eine von mir eingelegte Zigarettenpause zur Eroberung des nachbarlichen Terrains ausnutzte.


7.Beitrag von der_senator

Der Mensch ist doppeldeutig.
Der vorsichtige Mensch ist behindert, der weitsichtige Mensch ist behindert.
Der lustige, der traurige, der pessimistische, intellektuelle, der erhabene- behindert.

Der Mensch ist doppeldeutig mit der Kehrseite der Behindertheit. der Mensch wäre dann immer behindert.
Einfach nichts sein; verhindert aber die Behinderheit.
da wäre man beim einfachen sein.
Der Mensch ist; und alles weitere sind Behauptungen, die das uneigentliche Wesen des Menschen
bezeichnen und ihn behindert machen.


8.Beitrag von atti


es ist alles eigen.


I


Ich sollte nun voran, doch könnt' ich auch noch bleiben.
Wo ist ein Kompass bloß, der Orientierung böte:
Den Faden in der Hand und dennoch voller Nöte.
Der Tod des Menschentiers erst mag es endlich zeigen,


Ob es zu töten war und doch voll Hohn die Küsse
Der heiß geliebten trübt. Geh' ich, dreht sich die Nadel.
Ich steh', schon steht sie still und zeigt auf meinen Nabel.
Es ist, als ob sie sagt, dass ich entscheiden müsse.


Doch wie, o wie, soll man – in diese Welt geboren –
Hier sich nur richten, wie? Kein Ein, kein Aus gelingt.
Als Sausen klingt das Schwert, das über einem schwingt:
Gefühl, das Ratio bringt – Gewühl, in sich verloren.



II


Doch dann, denk' ich, was macht es schon?
Was soll – salopp – der Geiz?
Hat diese Zeit denn Grenzen, birgt
der Untergang nicht Reiz?


Ich werde älter, werd' den Stoff
noch brauchen eines Tags,
als Story für den Enkelsohn
am Kaffeetisch – ich wag's.


Ich setz' zunächst den Fall voraus,
sehr alt zu werden. Scheint
mir dieses dann versagt zu sein,
so bleibt mir noch, beweint


ins Grab zu fahren als ein Mensch –
im Guten, wie im Bösen.
In diesem Sinne ist's egal:
Es wird sich alles lösen.



III


und nichts bleibt beides können
gehen und bleiben werden und gleichen weichen und drängen
ein ausdruck ein eindruck aus eindruck
papier blechdosen
welt aus dem dreidedrucker
allmacht nicht mehr fern macht nichts
gedenken dem denken gefühle dem pfuhle aus dem wir gekrochen
schon wieder
von vorn replay slow-mo fast-forward
schon wieder von vorn von hinten über unter seitlich eben hier bei mir dir wir
gekrochen aus platzmangel
alles voll gestellt mit nichts
sehnsucht nach alexandrinern voller sprengkraft auf dem weg zu einer neuen welt
der große gerufen ganz klein
bescheiden beschämt was vermeintlich getan werden musste
wer wenn nicht wir
hier
volkssingen trügerische sicherheit
pragmatik pragmatik
pragmatik
pragmatik pragmatik
pragmatik
ich bin ein kompass ich ticke die pole sind fort ich drehe ich drehe das feld bestellt mich


9.Beitrag von Garfield


Das Viertel


Als Oliver eine falsche Abzweigung nahm, fand er sich unvermittelt in einem ihm unbekannten Stadtviertel wieder. Um sich zu orientieren, setzte er sich auf eine Bank und beobachtete die vor ihm liegende Straße. Die Leute hier trugen weite Klammotten in schrillen Farben, die alle unterschiedlich waren, doch zu einem bunten Gesamtheit verschmolzen. Ihr Gang bestand aus zwei kurzen Schritten und einem kleinen Hüpfer. Dennoch bewegten sie sich in hohem Tempo auf der engen Straße fort ohne sich an einander zu stoßen. Ohne dass Oliver ein Zeichen bemerkt hätte rissen mit einem Mal alle ihre Arme in die Höhe und liefen anschließend in die entgegengesetzte Richtung. Sie gingen allein oder in Gruppen, meistens unterhielten sie sich, doch für Oliver ging alles in einem großen Rauschen unter.


Ratlos stand Oliver auf und da er Hunger hatte, ging er auf eine Imbissbude zu, die mit fettigen Fritten warb. Vor ihm war ein älterer Herr an der Reihe. Er hob seine rechte Hand in die Luft, ballte die Finger zu einer Faust und spreizte dann den Daumen ab. Danach drehte er sich einmal um seine eigene Achse, wobei er, unabsichtlich oder gespielt, fast umzufallen drohte und rülpste laut. Der Mann hinter dem Tresen schob ihm wortlos eine Tüte Fritten zu, deren Papier dicke Fettflecken aufwies. Nun war Oliver an der Reihe. Er wiederholte die Geste des älteren Herren, drehte sich einmal und rülpste anschließend. Der Verkäufer legte die Tüte, die für Oliver bestimmt war, wieder zurück und machte ihm mit einer herrischen Geste klar, dass er hier nichts bekommen würde.


Hungrig setzte Oliver seinen Weg fort. Er kam an einer schwarzen Tür vorbei, vor der ein stämmiger Mann in grasgrüner Uniform stand. Aus dem Haus kam laute Musik und Gelächter. Da Oliver nicht wusste wohin, beschloss er hinein zu gehen. Er machte eine Bewegung in Richtung der Tür zu und behielt dabei den Uniformierten im Auge. Dieser guckte ihn streng an, sagte jedoch nichts. Also zog Oliver die Tür auf und ging hinein. Ohne Übergang fand er sich auf einer großen, voll besetzten Tanzfläche wieder. In Rot und Gold gekleidete Menschen tanzten nach einer komplizierten Formation, die aus Schritten, dem Heben einzelner Körperteile, Drehungen und unrhythmischem Kopfnicken bestand. Es schien ein System zu geben, doch Oliver kam nicht dahinter. Er ging an den Rand der Tanzfläche. Hier gab es einige Leute die nicht tanzten. Oliver sprach ein Pärchen an und fragte sie, wo er hier sei und was das für ein Tanz war. Die beiden sahen ihn an, die Musik setzte aus und sie fingen an zu singen und sich dabei rückwärts auf eine Seitentür zu zubewegen:



[beide]


was er nicht kennt
das weiß er nicht
's ist egal, wer zu ihm spricht


[er]


egal egal


[beide]


wo eins und eins ist ungleich zwei
wo Taylors Reihe auch nicht hilft
ach es ist, es ist
ja alles auf der welt
hier ist hier und da ist da


[sie]


shalalalala


[beide, dabei durch die Tür gehend]


Heb den arm und heb das bein
verfehl den takt oder lass sein
was kümmerts uns
(das tut es nie)
wie verlassen nun die szenerie


Als sie die Tür hinter sich schlossen setzte die Musik wieder ein und alle tanzten wie zuvor. Oliver ging zurück auf die Straße. Der Mann von vorhin war verschwunden. Oliver suchte die Abzweigung, die ihn hier her geführt hatte, doch so sehr er sich auch zu erinnern versuchte, er hatte vergessen wo sie war und fand sie nicht.
Zuletzt geändert von rivus am Do 15 Nov, 2012 06:29, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon rivus » Sa 10 Nov, 2012 15:30


Hi Lifoianer!

Die Zeitmaschine rasselt erbarmungslos ihr Programm runter! Also, für alle, die sich noch nicht an der Abstimmung beteiligt haben, gilt: Stimmt ab!
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon GlasaugeBill » Mo 12 Nov, 2012 22:12


Wie lang gehtn das hier?
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon Garfield » Mo 12 Nov, 2012 22:28


15 November, steht direkt unter der Frage ;)
Kurz, er bewies eine Geduld, vor der die hölzern-gleichmütige Geduld des Deutschen, die ja auf dessen langsamer, träger Blutzirkulation beruht, einfach gar nichts ist.
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon GlasaugeBill » Mo 12 Nov, 2012 22:31


Ah cool. Hat wer für sich selbst gestimmt?
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon rivus » Mi 14 Nov, 2012 11:42


keine ahnung! aber denkt dran, heute ist eure letzte chance, euren favoriten stimmen zu geben! gleich morgen früh gegen 2.26 ist schluss mit dem abstimmen!!!
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon rivus » Mi 14 Nov, 2012 17:45


hallo hallo lifoianer! es gilt! der countdown läuft! stimmt bitte ab!
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon Macy » Mi 14 Nov, 2012 18:56


schon gemacht. bin sehr entzückt : )
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon rivus » Mi 14 Nov, 2012 23:21


merci macy! :)!


hey spätentschlossene, noch könnt ihr bis 2:26 abstimmen!
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon rivus » Do 15 Nov, 2012 00:36


also liebe lifoianer! noch habt ihr die einmalige gelegenheit, eurem lieblingstext eine gewichtige stimme zu geben! denkt dran, ihr könnt für drei texte eurer wahl jeweils eine stimme abgeben.
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon rivus » Do 15 Nov, 2012 06:37


ich bedanke mich bei allen teilnehmern! so bleibt unser lifo am leben und auch die alte tradition der lifowettstreite! hier nun die auflösung!

einen herzlichen glückwunsch für struktur-los!

alle beiträge sind mit besonderen wortnadeln gestaltet worden, sodass es ein vergnügen war sie zu lesen und eine qual abzuwägen, welche texte nun die stimmen bekommen sollten.


lifoianische grüße
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon cube » Do 15 Nov, 2012 06:43


Bravo!
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon kokoschanell » Do 15 Nov, 2012 16:38


verdienter sieg, liebe struktur-los.
hatte auch meine stimme. konkurrenzlos, dieses werk.
herzlichen glückwunsch.
lg von koko
Vielleicht stünde es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen.

G.B. Shaw
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon struktur-los » Do 15 Nov, 2012 23:26


Vielen Dank für eure Glückwünsche und denen, die dem Gedicht ihre Stimme gaben - freut mich sehr. :)

Koko - dein Gedicht sagt mir ebenfalls sehr zu, wie auch einige andere Werke - hat wie immer Freude gemacht, sie zu lesen und zu rätseln, wer wohl hinter den Worten stecken mag. Bin fasziniert von der unterschiedlichen Umsetzung des Themas.

eine schwarze schwänin sei sozusagen die gothicbraut unter den
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sich sozusagen flinken flügelschlags vom konkreten
ins abstrakte wandelnd. wie geil uneigentlich.

ick bin über das "allgemein" gestolpert.


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Der Mensch ist; und alles weitere sind Behauptungen, die das uneigentliche Wesen des Menschen
bezeichnen ...


es ist alles eigen.


Es schien ein System zu geben, doch Oliver kam nicht dahinter.


Liebe Grüße
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Re: Oktoberwettstreit

Beitragvon Martho » Fr 16 Nov, 2012 00:02


Halllo struktur-los!

Ein verdienter Sieg, nein - kein Sieg, nur der erste Platz; denn Sieger sind ir doch alle irgendwie.
Es muss übrigens noch einen Schwaben hier geben, denn nur ein Schwabe weiß, was ich leide. ;)
Was als störendes Sandkorn beginnt, maustert sich oft zur Perle.
(Warum huschende Muscheln nuschelnd tuscheln - Jim Panse, Jubeltrubel Ferlak)
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