Gedichte, die gesellschaftliche oder politische Themen behandeln

KapitalismusVernichtung

Beitragvon NeigeNoir » Mi 07 Dez, 2011 23:51


Mein erster Post! Ein Gedicht, dass ich im Februar 2010 geschrieben habe:

KapitalismusVernichtung

der kapitalismus
Vernichtet
Ich, DU, Wir, ihn, Uns, alles.

angebot = nachfrage
weil wir alles brauchen:
verbrennt
geld
VERSCHENKT
LIEBE.
kauft
autos ein
ZÜNDET
SIE AN.

In einem dorf, unweit der GRENZE,
fragt sich Frau A, wie sie, von dem
mageren gehalt die Rechnungen zahlen soll,
während in einer stadt, „mitten im leben“,
herr b seinen freisold genießt.
In einem dorf weit von der grenze,
fragt sich frau c, was sie mit dem
fetten gehalt machen soll,
während in einer stadt, mitten in der Depression,
Herr D sein LEBEN an den strick verkauft.

Die Gedank-
en sind Frei-
er markt doch
die FREIHEIT
ist nur ein Silberner Streifen am Horizont.

Für diesen Beitrag hat der Autor NeigeNoir Empfehlungen bekommen
einePaulquappe (Mi 17 Apr, 2013 18:32)
NeigeNoir
Neu
Neu
 
Beiträge: 3
Registriert: Mi 07 Dez, 2011 23:37
Eigene Werke
 

Re: KapitalismusVernichtung

Beitragvon Ruelfig » Fr 09 Dez, 2011 22:57


Hallo NeigeNoir,
das Schöne am Kapitalismus ist, dass man seine eigene Vernichtung halluzinieren kann aufgrund einer "grundsätzlichen" Kritik. In Pjöngjang oder Havana käme dies sicher gut rüber, da versuchen sie ja auch alle, die Welt zu verbessern. Ansonsten ist dein Ansatz, ein "Gedicht" zu schreiben, eher lächerlich, in GROSSBUCHSTABEN schreien Trolle. Vielleicht solltest du ein wenig mehr lesen, bevor du zu schreiben versuchst. Irgendwie occupy braucht keiner.
r
Endlich Nichtdichter
Benutzeravatar
Ruelfig
Altling
Urgestein
 
Beiträge: 1099
Registriert: Sa 13 Sep, 2008 22:06
Eigene Werke
 

Re: KapitalismusVernichtung

Beitragvon NeigeNoir » Mo 12 Dez, 2011 00:40


Danke für die Kritik. Anmerken würde ich doch gerne, dass Caps ein durchausverwendetes Stilmittel ich. Ich erinnere mich da besonders an Elke Erb mit Sonntag. Celan hat es gemacht und ich glaube Brecht auch. Davon abgesehen fällt mir kein Grund ein, der dagegensprechen würde.
NeigeNoir
Neu
Neu
 
Beiträge: 3
Registriert: Mi 07 Dez, 2011 23:37
Eigene Werke
 

Re: KapitalismusVernichtung

Beitragvon Antibegone » Mo 12 Dez, 2011 20:18


kein stilmittel ist an und für sich gut oder schlecht.
Die frage ist immer, wie man es benutzt.

ich sehe allerdings nicht, welche gestalterische notwendigkeit hinter der verwendung deiner Grossschreibung liegt.

liebe Grüße,
Anti.
Drehrassel: "Als Lyriker sollte man eine ahnende Checkung haben, von dem, was man da macht."
Benutzeravatar
Antibegone
Gegen Begonien
Etabliert
 
Beiträge: 432
Registriert: Mo 21 Mär, 2011 21:27
Eigene Werke
 

Re: KapitalismusVernichtung

Beitragvon einePaulquappe » Mi 17 Apr, 2013 18:32


wow, richtig gut!
http://paulquappeskontemplationen.blogger.de/
einePaulquappe
Neu
Neu
 
Beiträge: 40
{ IMAGES }: 0
Registriert: Mi 23 Jan, 2013 02:08
Eigene Werke
 

Zurück zu Schmelztiegel

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Fatal: Not able to open ./cache/data_global.php