Gedichte, die gesellschaftliche oder politische Themen behandeln

gelöschtz

Beitragvon kokoschanell » Di 16 Okt, 2012 19:13


...
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Vielleicht stünde es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen.

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Re: Fragtest dich

Beitragvon kokoschanell » Di 16 Okt, 2012 19:15


hallo, ihr lieben,
leider kriege ich die werke immer schlecht eingestellt.
erst war der text waagerecht aneinder, nun klebt er zusammen und ist nicht nach strophen geteilt.
wie könnte ich das bei der eingabe besser hinkriegen?

er zeigt mir in der vorschau die korrekte version wie ein gedicht aussehen sollte.
war beim letzten auch.
also, wer kann rat geben? Bild
lg von koko
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Re: Fragtest dich

Beitragvon rivus » Di 16 Okt, 2012 22:24


hi koko,
versuch mal zuerst in der funktionsleiste rechts nach dem minus das schalterzeichen anzuklicken [Umschaltung BBcode-HTML-Ansicht], danach den geschriebenen text einstellen, so werden eigentlich in der regel die formatierungen & auch die leerzeilen übernommen.

lg rivus
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Re: Fragtest dich

Beitragvon kokoschanell » Di 16 Okt, 2012 23:17


nee, geht nicht bei ändern. musste es noch mal löschen und neu einstellen.
LG von koko
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Re: Fragtest dich

Beitragvon rivus » Di 16 Okt, 2012 23:20


mhmm, welches wordprogramm benutzt du?
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Re: Fragtest dich

Beitragvon rivus » Di 16 Okt, 2012 23:29


ja koko, so meinte ich es, das alte musste wieder raus, das hatte ich vergessen zu erwähnen und der im wordprogramm geschriebene text über diese funktion hinein! das scheint ja baer geklappt zu hbaen ;)!
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Re: Fragtest dich

Beitragvon rivus » Mi 17 Okt, 2012 09:37


hi koko,

ein lyrich versucht eine standortbestimmung. ist es die selbstbefragung eines inneren lyrdu oder die betrachtung eines andren lyrich? hier wird etwas infrage gestellt, eine vermutung aufgestellt, schon mal da gewesen zu sein und bestimmte konstellationen eines lyrlebens schon vorab gekannt zu haben, weil sie vermutlich aber aktuell so beschäftigen, bittet das lyr um einlass in das vorbestimmte, dass es sich offenbare, wenn das lyr die gelegenheit bekommen sollte, einen einblick ins vergangene zu erhalten. ist es aber die rechte zeit, wenn der abend sich sogar schon neigt? das lyr zweifelt

in diesem zweifeln werden ein mehr-hätte-geben-können, ein zuviel ausgelassen, ein vorbestimmtheit ausgelegt, die zur ungewissheit geführt haben, dass die seele, die seelische verfassung, nicht rein genug sei, weil eben zuviel antizipation, bahnung, verplanung passiert ist? weil vieles so sein sollte, wie es war, aber eben zu seelischen belastungen und dem gefühl einer unreinen seele geführt hat ...

es wird aber auch von einem leben auf der sonnenseite unseres planeten berichtet, vom glückseligen schöpfen aus schöngeistigem, poetischem, kondensiertem, dass die selbstwahrnehmung so beeinflusst hat, dass das andere, dunkle, böse, selbstbedrohende, selbstbeschädigende ausgeblendet und gezielt, fremdbestimmt, "gelenkt" wurde .... (ich verknüpfe hier auch bestimmte assoziationen des films "DerPlan" http://www.youtube.com/watch?v=VOFXbz6vag0, der vieles von bestimmtheit und vermeintlicher bestimmung und dem aufbegehren dagegen erzählt und zudem die Selbstbefragung, wenn sie konsequent durchgeführt wird, führen könnte ... ] sodass eben dieses fremdgefühl in der kritischen selbstreflexion übrig blieb:

das bild vom status quo: die polaritäten des seins treffen sich, bildern die aktuelle selbswahrnehmung, die lebendigkeit will "Blume, der vernarbt des Frostes Schnitte", mit Verlaub für mich die schönste, nachdenkenswerteste Stelle des Textes, die mit den gegensätzliche elementen spielen will, die die festgelegtheiten und selbst(geo)metrischen eingrenzungen etwas entgegensetzen will und die sich damit eine Mitte für das wahre Selbst mitteln, vermitteln könnte.

erstmal so skizziert

lg rivus



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Re: Fragtest dich

Beitragvon kokoschanell » Mi 17 Okt, 2012 10:15


wie ich sehe, lieber rivus, ist der letzte teil immer noch zusammen geklebt, obwohl es in der vorschau anders war. ich habe windows 2003. zu deinen gedanken später mehr. danke und hg von koko
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Re: Fragtest dich

Beitragvon rivus » Mi 17 Okt, 2012 23:44


hallo koko,
hm, was klebt noch zusammen? ich sehe 4/4/4/4 und dachte, das ist so in ordnung? strukti, garf habt ihr vielleicht noch einen anderen rat?

koko. ich sehe soeben 4 x geändert, dann hast du wohl das zusammengeklebte getrennt. also, normalerweise wird nach der umschaltung der strukturierte text 1 : 1 übernommen. du musst aber diesen urtext genau markieren und keine andere leerzeile, kein anderes leerzeichen, weder davor, noch danach sollte mitmarkiert sein.

gute nacht
der rivus
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Re: Fragtest dich

Beitragvon kokoschanell » Do 18 Okt, 2012 12:19


naja, ich versuche es beim nächsten mal besser hinzukriegen, lieber rivus.
dein langer kommentar freut mich sehr.
da es sich um ein "fragewerk" handelt, das da dann zu einem resummee kommt, enthält es auch eine entwicklung. was du herausliest, ist also richtig.
ob der prot selbst noch sucht oder es als philososphischen rat gibt, lass ich mal offen.
lag und danke dir für die einfühlsamen und nachhaltigen zeilen.
lg von koko
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Re: Fragtest dich

Beitragvon kokoschanell » Do 01 Nov, 2012 13:35


wegen der vielen technikfragen habe ich deinen langen kommentar gar nicht wahr genommen, liber rivus.
ja, es ist die analys eines lebens, besser der entwicklung, wahrnehmung eines lebens. verbunden mit der philosophischen frage, wie jeder sein sein sein am besten in seinem leben unterbringt.

danke dir und lg von koko
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Re: Fragtest dich

Beitragvon rivus » Sa 03 Nov, 2012 23:57


ach koko,
so ist das. auch mir entgehen, übrigens scheinbar immer mehr, kommentarfäden, was wiederum schade ist für einen guten dialog.
vielen dank für deinen ergänzenden sätze.

lg rivus
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Re: Fragtest dich

Beitragvon struktur-los » So 04 Nov, 2012 12:18


Hallo Koko,

ein wunderbares Gedicht, wie ich finde.

Leben hast geschöpft du und gesogen,

jenen Nektar, den nur Tau dir schenkt.

Hast du dich nicht um dich selbst betrogen,

ungewollt von anderen gelenkt?


Es erfragt wohl das Dasein eines Lyr-Du im Sein der Welt – das Zusammenspiel aller darin Wirkenden und somit die Individualität jedes Einzelnen – gibt es das Einzelne – ist jeder er selbst, wenn er doch mit der Welt verbunden, stets mit ihr in Interaktion steht? Jeder Mensch hat andere Fähigkeiten und Fertigkeiten – eine eigene Art zu Denken und zu Fühlen. In wie fern lebt er sich, bleibt er sich und seinen Idealen/Werten treu und - sind es tatsächlich seine eigenen? Doch, ich glaube an das Individuum und daran, dass ein jeder in seinem Selbst etwas bewirken kann.

Zu diesen Zeilen:
Gabst du, was nur dir oblag zu geben,

ließest du, was doch nicht sollte sein?

War es das, was dir bestimmt im Leben,

blieb die Seele, die geboren, rein?

Meines Erachtens hat ein jeder das Recht, seine Fähigkeiten nur soweit bewusst gesellschaftlich und privat zu nutzen, wie er es mag und ethisch für tragbar hält, da diese, wie es bereits in der Geschichte sichtbar wurde, wenn sie zum Einsatz kommen, nicht immer nur Gutes bewirken.
(Das Dilemma ist, dass die wissenschaftlichen Errungenschaften, die vielen Menschen das Leben retteten und erhalten oder uns auch im Bereich der Technik eca. weiterbrachten, gleichzeitig - anders als vom Forscher und Entwickler gewollt - auch eine Bedrohung für das Leben auf unserem Planeten darstellte, darstellt und zukünftig darstellen wird.)

Liebe Grüße
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Re: Fragtest dich

Beitragvon kokoschanell » So 04 Nov, 2012 16:22


danke, liebe struktur-los für deinen gehaltvollen kommentar. du hast es genau erfasst und ich stimme dir zu.
was hier beschrieben wird,ist ein individualist, der sich immer wieder selbst die frage stellen muss, inwieweit er sich selber treu bleibt und bleiben kann... :kaffee:

da scheine ich auf ein pendant gestoßen zu sein. freut mich.
lg von koko
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