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Homomedius

BeitragVerfasst: Sa 23 Feb, 2013 13:19
von Boastii
Homomedius



Wohl befangen schaut sich ein,
- Der Oberfläche gezieltem Glanz-
der Benutzer gut besonnen herein
für die, für das Finanz.

Schaut mit ehrlichem Blick,
nach dem Messer im Genick.
Sogar’s Impressum zieht er rann,
Kurz vor einem Bann.

Die Oberfläche sei gesperrt,
was ihn wegzerrt.
Ihn als Person,
nicht der juristische Klon.

Wenn man nicht weiß,
wer der Federhand’s Gelenk,
wer dort versucht mit Fleiß,
sich aus der Verantwortung reißt.

Erster Versuch ;)

Re: Homomedius

BeitragVerfasst: Fr 01 Mär, 2013 18:08
von Perry
Hallo Boastii,
aller Anfang ist schwer, vorallem wenn man versucht gleich in die Vollen zu gehen. ;)
Kryptik in lyrischen Texten ist ein spannendes Element, sollte aber nicht zu dominant sein, sonst stößt es den Leser mehr ab, als es ihn fasziniert.
Ich denke, Du hast dich bei deinem Text von dem Buch gleichen Namens von Fabian Burstein zur Rolle des Menschen in der medialen Umgebung anregen lassen.
Einige Stichwörter greifen die Thematik direkt auf (Impressum) , andere sind durchaus überraschend originell (Messer im Genick), insgesamt fehlt es den Textzeilen, außer dem Reim(zwang) für mich an Durchgängigkeit.
LG
Perry
PS: Formulierungen wie

"zieht er ran(n)" oder

"Ihn als Person,
nicht der(n) juristische Klon."

könnten wie Schreibfehler wirken.

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