Gedichte, die gesellschaftliche oder politische Themen behandeln

jagdzeit

Beitragvon Perry » Do 12 Sep, 2013 19:05


trügerisch die stille in wald und flur
hoch sitzen argumente im anschlag
an den bäumen hängen transparente
scheuchen streunendes stimmvieh
in die viel zu engen wahlkabinen
damit es ihren willen ankreuzt
bläst das horn die rechnung hoch
wird das abstimmungsergebnis zerlegt
für ein säuerliches koalitionsragout
Perry
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Re: jagdzeit

Beitragvon knistern » Do 19 Sep, 2013 17:20


Lieber Perry,
wenn Du erlaubst, hänge ich einen aus meiner Schmiede dazu
Gruß
Knistern


Kurz vor dem Ziel da keucht und schnauft
Man quer durch die Parteien
Plakat und Inserat gekauft
Und heiser ist vom Schreien
Türklinken hat man auch geputzt
Und Hände viel geschüttelt
Doch keiner weiß, hat´s was genutzt
Voll ist das Maß, gerüttelt
In diesen Tagen will man überzeugen, wie besessen
Doch nach der Wahl ist dieser Quark verrottet und vergessen.
Dann lehnt man sich zurück egal
Ob mit Erfolg, ob ohne
Bis in vier Jahr´n zu nächsten Wahl
Juckt´s ihn nicht mehr die Bohne
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung von Menschen die die Welt nie angeschaut haben - Alexander von Humboldt
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knistern
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Re: jagdzeit

Beitragvon Perry » Fr 20 Sep, 2013 00:23


Hallo Knistern,
fast könnten sie einem Leid tun, die Klinkenputzer und Händeschüttler, in ihrer Torschlusspanik. ;)
LG
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