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Hallo Literaturfreunde

Beitragvon HorstK » Fr 28 Apr, 2017 17:01


Gern möchte ich die Chance nutzen, mich als neues LIFO-Mitglied kurz vorzustellen: Horst K. aus Düsseldorf – in einem Alter, das die Behauptung erlaubt, die Rockkonzerte der 70-er Jahre in vorderster Front genossen zu haben sowie mit Henry Miller, der Beat-Generation, Rimbaud, MÄRZ-Verlag und vor allem mit der amerikanischen Literatur aufgewachsen zu sein. Favoriten heute: Don DeLillo, Houellebecq, Nooteboom, Patti Smith und diverse „neue Russen“.

Gelesen habe ich schon immer viel und intensiv, geschrieben auch. Erste, wenig ruhmreiche Publikationen waren kleine Hefte und Büchlein im Selbstverlag, dann mit „Entregelung“ ein Prosaband, der in einem eher wissenschaftlichen Verlag leider unterging ... und dann hier und da ein paar Übersetzungen aus dem Amerikanischen. Fazit: Alles zwar leidenschaftlich, aber trotzdem „nebenbei“ zum Vollzeitjob über Jahrzehnte.

Im Laufe der letzten anderthalb Jahre entstand mein jüngstes, weitgehend autobiographisches Werk „My Walk On The Wild Side“, das ich im März 2017 bei AMAZON veröffentlichte. Die dortige Kurzbeschreibung:

My Walk On The Wild Side

In sehr jungen Jahren hat es den Autor an exotischen Orten permanent in gefährliche Situationen getrieben. Ob er es war, der das Schicksal auf die Probe stellen wollte, oder das Schicksal ihn, bleibt offen. Als Reiseleiter und Abenteurer Anfang der Achtziger war er vielleicht nur der Auslöser einer Vielzahl von Katastrophen und Kuriositäten rund um den Globus: In Caracas, Mahé, Kenia, Bombay, New York, im Himalaya und in der Cheops-Pyramide, um nur einige Stationen zu nennen.
Schockierend ehrlich und autobiographisch wirft Horst Knappe in 13 packenden Erzählungen grelle Schlaglichter auf seinen „Walk On The Wild Side“. Gewürzt mit einer latenten Verrücktheit, die ihm nach eigenem Geständnis dabei half, diese Phase unbeschadet zu überstehen. Erklärende Anmerkungen zu den einzelnen Stories im Anhang liefern hierzu wertvolles Material.


Als Taschenbuch:
https://www.amazon.de/dp/1520726732

und auch als preiswertes eBook:
http://www.amazon.de/dp/B06WP9XDK9

Eine weitere Beschreibung des Buches und Fotos meiner Malerei aus junger und alter Vergangenheit findet Ihr übrigens auch auf
http://www.horst-knappe.de

Über Anregungen, Kritik und/oder Rezensionen, wenn jemand das Buch liest, würde ich mich sehr freuen.

Herzliche Grüße!
HorstK
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Re: Hallo Literaturfreunde

Beitragvon findefuchs » Sa 29 Apr, 2017 19:05


Guten Abend,

auf die Geschichten freue ich mich. Danke für die Lese-Tipps und den Hinweis auf die Website.
Ein spontaner Eindruck Deiner Bilder, führt klar auf die Spur durch Deine Biografie, die geprägt zu sein scheint, von der Begegnung mit jenen, die wohl in jedem Kunst - und/oder Literatur-Interessierten, Wunden, Narben, Hoffnungen, Verluste und Begeisterung, gar lodernde Feuer hinterlassen haben. Die Bilder spiegeln mir alles, was die Biografie hergibt, Collagenartig zusammengefügte, geometrisch Figuren, übertönen in kubistischer Manier die anderen Großen, die auch darin - neben Picasso und Braque - zu spüren sind. Sogar eine Feininger-Spielerei meine ich zu entdecken - und überall Orange. Gaugin-Orange. Doch wo ist er? Zwischen, um und in all diesen synthetisch und analytisch kubistischen Motiven,lebt so viel Südsee-Orange. Ich sehe es deutlich - und dahinter, hinter jeder Leinwand ahne ich Matisse mit einer Lampe. Er macht Licht. Licht. Er streut unbeirrt das Fliedrige, das Mandelgrüne um all die Steine und Zylinder. Ja, natürlich, ich sehe, dass es der Kubismus sein muss, weil Dir nur eine Perspektive der Welt nicht genügt, aber die Authentizität der Bilder liegt im Licht von Matisse: Dass Kunst der Ausdruck der eigenen Persönlichkeit ist. Deshalb haust ein 'Dschinn in den Bildern zwischen den Steinen, mitten im verwaschenen Grün, im "Bleu Mourant", im Degas-Rosa, im rauchigen Mauve und sei's drum, im Tahiti-Orange! Der Dschinn zeigt Wege ( vielleicht über die Südsee, mit all der Lebensenergie des leuchtenden Orange), oder in sanftere Welten, weil die "Wild Side" - frappierender Weise - vielleicht für den Künstler auch ein Ausflug zurück, in impressionistische Motive sein könnte - als erstaunliche Bereicherung.

Soviel dazu.

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Als ich des Suchens müde wurde, erlernte ich das Finden.
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