Pessimistische Lyrik

Geburst

Beitragvon MutedStoryteller » Fr 20 Mär, 2009 02:11


Geburst

Geboren zu hohem Preis,
aus sich bewegenden Brocken,
aus nur den Zipfeln der nötigen Taschentücher,
hoch gewürgt mit Restmetall:
glänzend aber nicht rein.
Ungießbar.

Geboren für alles,
außer,
ein,
wirken,
winken ja, einmal.

Unklar,
Geboren ohne Voranschlag,
zu weise ausgetragene Papierkriege,
und Flugzeugnurmodelle aus selbigen.
Sie alle sind, wofür ich sie bezahle… "verkauft":
Die leibhaftige Idee für eine bessere Illusion von ihr.


(überarbeitete Version)
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Re: Geburst

Beitragvon apnoe » Sa 21 Mär, 2009 10:14


hm.
nochmal gelesen.
hm.
ich glaube, ich kann nicht ganz folgen.
assoziative bilder bei der ersten strophe.
hochgewürgtes, abgewischtes mit taschentüchern, winken auch
geboren ?=??? großes fragezeichen. metall? warum? wird dem lyrischen ich beim fliegen übel? metallischer nachgeschmack des erbrochenen? metallene flugzeuge fliegen, im gegensatz zu papierenen in der dritten strophe. aber nur, gegen den preis des realen schwindelgefühls mit übelkeit?
hm.
das kanns doch nicht sein? oder?
das meine ich im übrigen gar nicht ironisch.

zweite strophe...wer ist für alles geboren?
für einmal winken. handelt sich um einmaltaschentücher...um abschied? um einmal fliegen...

dritte strophe, am besten scheint sie mir.
voranschlag- mit kostenvoranschlag, kosten-> erbrechen in einklang zu bringen, auch mit verkauft. flugzeuge nur aus papier, die nicht flugtauglich sind- illusionen.
das erweckt logische bildfolgen in mir.
auch der schlusssatz passt rund dazu.

ich sehe also nicht ganz durch.
die dritte strophe empfinde ich als eigenständigen text, der die beiden vorstrophen nicht braucht. weder inhaltlich noch textbezogen.

lieben gruß, ist alles etwas ungeordnet, aber vielleicht fängst du ja mit der rückmeldung was an.
apnö.
es gibt augenblicke, in denen eine rose wichtiger ist als ein stück brot. (rilke)
apnoe
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Re: Geburst

Beitragvon MutedStoryteller » Sa 21 Mär, 2009 18:51


Ja ich schätze dein ungeordneter Text ist schuld des Autors der ein zu dichtes Gedicht schrieb, ohne Abschläge zu machen^^

Wenn ich das so sehe, merke ich das die wichtigsten Motive enthalten sind, aber Verbindungen von einer leser Psotion aus kaum zu erkennen (bzw nur zu erraten) sind.

Manchmal ist es selbst nach längerer zeit des liegenlassens (bei mir gibts da ne Pflichtzeit für Gedichte) schwierig zu sehen was zu erkennen ist.
Giebt mir die Chance einer kleinen (großen?) Überarbeitung und dann beantworte ich auch alle Fragen dazu. Ich habe eindeutig zu schnell mein inneres OK gegeben, ohne nochmal objektiv zu lesen.
Tschulding für die Verwirrung ;-)

edit:
So...
Ich wette fragen sind immernoch da, aber jetzt sind die Verbindungen wesentlich klarer.
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