Pessimistische Lyrik

drunter oder drüber

Beitragvon Perry » Mi 04 Sep, 2013 21:54


wieder liegt das glück auf der anderen seite
soll‘s der weg durch die nasse hölle
oder das schwindelnde einer hochbrücke sein

das kürzere übel gewählt heißt es tief luftholen
bevor es hineingeht in die röhren durch die
sich der verkehr mal ein- mal mehrzügig drängt

eingefahren ins unterirdische gibt es kein zurück
es tropft von der decke wie schweiß von gehörnter
stirn einbrechender elbteufel albt das gehirn

vor dem tunnel drei km stau meldet der ndr
eine galgenfrist für all jene die nachfolgen
lemminge auf selbstmörderischer wanderschaft
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Perry
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