Pessimistische Lyrik

Inferno

Beitragvon Dr Seltsam » Di 28 Jul, 2015 10:32


Einsam wanderst du durch die Straßen.
Der Ekel frisst deinen Verstand.
Dort wo einst die Engel saßen,
predigen heute die Henker ganz entspannt.

Irrst durchs Leben als wandelnde Leiche.
Der Traum des Träumers ist gestorben.
Überall siehst du das Gleiche.
Ihr Urteil hat dein Herz verdorben.

Tobende Stimmen suchen die Freiheit.
Ihre Schreie rauben dir den Schlaf.
Auf ewig gefangen im Kerker der Zeit.
Welch Glück, das man weiter hoffen darf.


Am Horizont erscheint ein Licht.
Das Ende der Gezeiten naht.
Die Natur zeigt ihr wahres Gesicht.
Nun geht sie auf die böse Saat.


Du fliehst in Panik vor den Wellen.
Körper die an Klippen zerschellen.
Die Felder gehen in Flammen auf.
Der Wahnsinn frisst den Weltenlauf.

Ein Sturm senkt sich über deine Seele.
Die Angst durchtrennt dir die Kehle.
Der Berg zerschmettert deine Knochen.
Die Natur hat den Menschen gebrochen.

Stille legt sich über die Welt.
Als das Chaos plötzlich innehält.
In der Ferne erklingt das Echo toter Seelen.
Die sich nun nicht länger quälen.
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Re: Inferno

Beitragvon Nachfrager » Mo 03 Aug, 2015 17:42


Hey Dr. Seltsam,

hier geht es metrisch ja ganz ordentlich durcheinander. Ich will dich ja nicht zitieren (der Wahnsinn frisst den Weltenlauf), aber ich denke mir, ehe man ans Reimen geht, sollte man sich auch ein bisschen ums Handwerkliche kümmern. Inhaltlich kommt das Ganze ziemlich schwulstig und verschwiemelt herüber. Zu viele große Worte, wenig dahinter.

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Zuletzt geändert von Nachfrager am Mo 03 Aug, 2015 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
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