Pessimistische Lyrik

Unter demselben Himmelsbogen

Beitragvon rivus » Di 30 Apr, 2019 10:52


Kralle ich meine Hände in die Erde,
die du aufgehäufelt hast,
dann reichst du mir deine Hände.
Pflegen wir uns're Vier-Jahreszeiten-Hecke weiter!
Sie wartet auf deinen Schnitt!
Ihre Gabelungen tragen einen anteilnehmenden Himmel.
Er ist ungleich, stimmt nicht mehr überein, mit uns‘rem ausgemalten,
als wir uns verliebten.
Er schiebt sich vor Dunklem wie Wolkenreisig.
Uns're Parklaterne spürt den Abstand.
Sie überschattet den Tod.
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