Pessimistische Lyrik

Wie ein war eine andere Bedeutung bekommt

Beitragvon rivus » Do 02 Mai, 2019 08:40


Das war schließt etwas ab. Es sollte die Vergänglichkeit symbiotisieren.
Doch am Anfang, wenn das war beginnt Positionen einzunehmen,
wo es eigentlich nicht zu suchen hat, wenn es Stück für Stück vereinnahmt,
Staub schichtet, Erinnerungen stapelt, die weh tun, weil sie vom Lebenslauf
abfallen, dann paktiert es mit dem Tod, mit dem Sterben. Dinge werden nicht mehr benutzt.
Doch diese wehren sich, fokussieren, schreien nach Aufmerksamkeit. Wir sind noch hier.
Wir wollen benutzt werden. Sie erklären ein Friedensangebot. Doch der Zurückgelassene begreift
die Endgültigkeit nicht. Der Ursprung von war wird angezweifelt. Was nicht sein kann,
kann das einstige Glück nicht zerstören und da hineinziehen, wo es doch nicht hingehört.
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