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Verletzliches oder das Ende der Ohnmacht?

BeitragVerfasst: Do 30 Mai, 2019 17:05
von rivus
Draußen trommelt die Sonne,
und das Leben rauscht Mai,
Silberpappeln scheppern
mit den Sperlingen.
Drinnen trommelt ein übrig Gebliebener,
mit seinen Händen niederfahrend,
auf alle Uhren.
So kann ich träumen
in diesem Haus mit dir.
Wir sind ein Paar.
Wir lieben uns schon lange.
Dem Tod ist es egal.
Er trennt elende,
schafft Halbwesen, halbe Dinge,
Schrecken, Schatten, Mondschnee,
harte und weiche Tage.
Er will triumphieren,
den Dunkelspeicher füllen.
Ich entstaube die Farben,
ersinne Bilder vom Du und Ich,
gegen die schwarze weiße Zeit.
Ich trommle für eine letzte Nacht.
Sie sollte genügen für ein Leben!