Für alle Gedichte, die zwischenmenschliche Beziehungen behandeln - mit Ausnahme der Liebeslyrik

Entschlafen

Beitragvon knistern » Di 23 Jul, 2013 07:25


Der Nachbar ist gegangen
Unter demselben Dach
gingen wir unbefangen
dem eignen Leben nach

wir sah´n uns hin und wieder
im Treppenhaus, im Flur
Schwatzen war uns zuwider
Wir grüßten lächelnd nur

Wir wussten um den Andern
Mehr hat es nicht gemusst
Ein guter Freund im Stillen
Das war uns stets bewusst

Der Nachbar ist gegangen
Das –um den Andern wissen
Ist eine gute Sache
Ich werde es vermissen
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung von Menschen die die Welt nie angeschaut haben - Alexander von Humboldt
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Re: Entschlafen

Beitragvon kokoschanell » Di 23 Jul, 2013 21:35


es freut mich, knisti, dass auch du ein gedicht eingestellt hast und dazu noch eines mit ernstem hintergrund.
ja,man muss nicht immer reden um jemandem nahe zu sein. viele worte sind oft auch nur blasen.
seh schön finde ich den schluß: ich werde es vermissen.
um den anderen wissen, das ist heute selten geworden und grade das drückt dein werk aus.
Gefällt mir sehr gut.
auch hier könnte man noch etwas an der metri feilen. wenn du magst, helfe ich dir.
lg von koko
Vielleicht stünde es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen.

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Re: Entschlafen

Beitragvon knistern » Di 23 Jul, 2013 21:39


Koko, Du weißt, bin für jede Hilfe dankbar.
Muss nur nicht Schwätzer haben, die eigenen Stil auf Teufel komm raus präjudizieren wollen.
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Re: Entschlafen

Beitragvon kokoschanell » Di 23 Jul, 2013 22:21


dann also:
der dritte vers ist perfekt. von der metrik her.
beim reimschema reimen sich hier nur z. 2und 4
es kommt drauf an wie perfekt du reimen möchtest.
beim kreuzreim können auch mal nur 2 reimen.
du reimst im jambus, 3er hebung. die 3r ebenso wie die 5 er sind nicht leicht zu verreimen und dabei ier metrikzu halten.
nicht umsonst ist das meiste volksliedgut in 4 er hebngen gereimt. :lach:
da es nur kurze zeilen sind durch den 3 er, muss man alles komprimiert reinpacken.

hat aber auch seinen reiz.


hier holperts:

- / - / - / -
Der Nachbar ist gegangen

/ - - / - /
Unter demselben Dach X falsch
/ - - / - / -
gingen wir unbefangen X falsch
dem eignen Leben nach

wir sah´n uns hin und wieder
im Treppenhaus, im Flur
Schwatzen war uns zuwider X
Wir grüßten lächelnd nur

nicht leicht umnzuschrieben, wenn du im 3 er bleiben willst.

LG on koko
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Re: Entschlafen

Beitragvon rivus » Mi 24 Jul, 2013 10:36


hi knistern,


in welchem sinne benutzt du das entschlafen? entspricht es dem lyr-gefühl, endlich wachzuwerden? ist es ein rückwärts gerichtetes besinnen, um den wert eines verlustes für sich in die wärtigkeiten des eigenen lebens einordnen zu können?

hier entfaltet sich für mich das bild einer begegnung, die so selbstverständlich abläuft, dass einem der wert und die bedeutung solcher nähe, im alltag gar nicht so bewusst wird und erst durch das nicht-mehr-da-sein des andern in den fokuss gerückt wird, der uns zum entschlafenmodus führt und eine brille aufsetzt, die wir leider alle im alltag nicht allzuoft tragen. im nachhinein gibt es das resümee. hier wird nicht nur ein freund vermisst, sondern es wurden auch lieb gewonnene gewohnheiten verloren .... die schlichtheit deines textes trägt mich ....

vg

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Re: Entschlafen

Beitragvon knistern » Mi 24 Jul, 2013 20:11


Hi Rivus,
keine Rückwärts- und umdieEcke-Denke!
Der Nachbar ist schlicht und ergreifend verstorben.
Gruß
Knistern
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Re: Entschlafen

Beitragvon knistern » Mi 24 Jul, 2013 20:21


Hi Koko,

ganz hab ich Deine Metrik noch nicht begriffen.

Ich benutze schlicht und ergreifend die Rhythmik aus den Silben, samt Betonung.

Wenn ich nun, nach Deiner Vorgabe aus:

"unter demselben Dach" ein: "unter dem selben Dach" baue,

habe ich dann damit Deinen Vorgaben entsprochen ? Ich nenne es einmal: `lautmalerisch´ hat sich für mich damit nichts geändert.
Nur als Beispiel, um Dich richtig zu verstehen.

Gruß
Knistern
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Re: Entschlafen

Beitragvon Drehrassel » Do 25 Jul, 2013 01:11


so ein quatsch. es gibt kein "falsch" im formalen bau eines verses. es gibt keine versuche mehr, regelpoetiken zu begründen. wir haben in der geschichte der poetik tradierte vers-, strophen- und gedichtformen. wir haben verschiedene metrische systeme. manche mit mehr, manche mit weniger freiheiten. was user "knistern" hier unternimmt (ob es ihm bewusst ist oder nicht, spielt keine rolle), ist schlicht und einfach ein gedicht in volksliedstrophen, die viele metrische freiheiten lassen. der verseingang sowie die kadenzen sind alternierend klingend bzw. stumpf (handelte es sich um streng alternierende versmaße, so würde man von katalektischen bzw. hyperkatalektischen versen sprechen. jedenfalls wird der stete wechsel aus betonter silbe - des natürlichen wortakzents! - bzw. unbetonter silbe als schlusssilbe der zeilen eingehalten). jeder vers ist dreihebig zu lesen, wobei die füllungen der jeweiligen ikten frei gestaltet wird. es ist eine tendenz, ein wille zum kreuzreim zu beobachten, welcher aber auf unterschiedliche art variiert wird: unreine reime/assonanz und waise. alles altbekannte und überkommende stilmittel der volksliedstrophe. - will man die locker gefügten zeilen unbedingt jambisch lesen und unterstellt man dieser strophenform eine konzeptionelle absicht zum jambus, so streut user "knistern" lediglich tonbeugungen in einige (von kokoschanell reflexartig als "falsch" identifizierte) verse, nur um ihre eingänge rhyhtmisch variabel zu gestalten und die monotonie eines "metrischen rhythmus" zu vermeiden, wie das wolfgang kayser nannte. gemeint ist, wenn wortakzent und metrischer akzent in jedem fall exakt erfüll werden, sodass sie immer in eins fallen, nie umspielt werden, was eine rhythmische öde zur folge hat. so aber - synkopisch - können schwebende betonungen den vortrag (denn das ist am ende wohl der charakter der volksliedstrophe, ihre freiheit, ihre schlichtheit, ihre singbarkeit) in rhyhtmischer spannung halten. satz, vers und strophe gerieten so also erst in ein gefüge, welches - auf der ebene der formalen gestaltung - eben die frei fließenden, und sich wieder stauenden spannungselemente der lautbarkeit dort in ihrem thema auf- und einlösen, wo sie dem erlebnisbericht des textsubjekts über die trauer anlässlich des todes eines bekannt-unbekannten menschen korrespondieren: versuch über den gesang: wo das sich ausdrückende subjekt seiner intertextualität und romantischen topoi vergenwärtigt, verschlägt es ihm den atem. der bestand an formelhaftem vokabular, der jargon des "ungekünstelten", des nicht elaborierten, darf sich, im ironischen bruch, fortsetzen und sogar in eine reflexive sentenz münden. was hier schlussendlich betrauert wird, ist zweierlei: der ungelenk umschriebende tod des "nachbarn". aber auch der tod der freien gestaltung des trauerliedes selbst. auch heine hat dieses kunststück schon versucht: mit vollen ernst das romantische erbe ironisch sein lassen! und es gerade so! revitalisieren. und so konstatiert das ich des textes genau dort, wo es ein immanentes kollektiv - singend! - inauguriert: "Schwatzen war uns zuwider / Wir grüßten lächelnd nur". -
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Re: Entschlafen

Beitragvon kokoschanell » Do 25 Jul, 2013 08:53


knisti,

die mit x marlierten Zeilen müssten metrisch abgeändert werden.
ich habe dir ja den metrischen Strichcode gemalt. Das muss einheitlich sein.
Man folgt immer der natürlichen Wortbetonungjeder Silbe und "unter" wird auf der ersten Silbe betont.
ich sagte ja, es ist nicht leicht umzuschreiben, wenn du in der 3 er Hebung bleiben willst.
Nicht umosnts haben nur namhafte alte Dicher Epigramme mit 3 er Hebung in Reimform geschrieben (Schiller)
Eine Hebung ist übrigens eine betonte Silbe.
Ist nicht leicht zu verstehen, zumal auch sehr viele Werke mit falscher Metrik im Netz sind.

LG von Koko
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Re: Entschlafen

Beitragvon kokoschanell » Do 25 Jul, 2013 09:03


drehrassel,

danke für deine intensive Einlassung.
Wenn Heine, den man sicherlich als gewandten Dichter bezeichnen kann, metrische Unregelmässigkeien, die sich imme mal wieder in der Literaturwissenschaft als gewolltes Stilmittel finden, das macht, scheint es mir nicht vergleichbar mit einem Hobbydichter,der gerne dazu lernen möchte.
Dies hat Knister mir mal signalisiert- insofern sehe ich meine Einlassung als willkommene Hilfe.
Sollte er es nicht mehr wollen, denke ich, wird er es mir sagen.

Es ist schade, dass heute im Netz so viele metrisch schrägen Werke zu lesen sind, die man dann mit Zähnen und Klauen als "dichterische Freiheit" verkauft will- einfach nur, weil man es nicht kann..

Es kommt immer darauf an, was der Dichter selber möchte.
Ich habe nich vor, hier mit dir eine Grundsatzdiskussion über den Sinn oder Unsinn von Metrik zu führen.

LG von koko
Zuletzt geändert von kokoschanell am Do 25 Jul, 2013 09:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Entschlafen

Beitragvon knistern » Do 25 Jul, 2013 09:05


Danke Koko,
ich denk´ ich habs kapiert und werde dran feilen.

Übrigens, der zweite Absatz in deinem Schreiben für Drehrassel scheint mir für viel zu viele "Lyrische Werke" zu gelten. Auch wenn ich in der Lyrik, wie Du richtig schreibst, ein Hobbydichter bin, so lasse ich mir wirklich nicht jeden Müll als "Kunst" umhängen.
Meine ureigene Einstellung: Je mehr Worte ich brauche um ein Kunst-Produkt zu erklären, um so weiter hat es sich von Kunst entfernt.
Im Wesentlichen bin ich ein Prosa-Schreiber, der sich inzwischen auch recht gut verkauft. Aber das hindert mich nicht daran auch Gefühle per Lyrik "just for fun" transportieren zu wollen.
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Zuletzt geändert von knistern am Do 25 Jul, 2013 09:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Entschlafen

Beitragvon kokoschanell » Do 25 Jul, 2013 09:09


:D
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Re: Entschlafen

Beitragvon knistern » Do 25 Jul, 2013 09:28


Liebe/r Drehrassel,

"der ungelenk umschriebende tod des nachbarn. aber auch der tod der freien gestaltung des trauerliedes selbst."

Es fasziniert mich immer wieder, mit welcher Überheblichkeit und Ignoranz in diesem Bereich Wertungen vorgenommen werden, der sich einer solchen wirklich entzieht.
Es mag technische Stilfehler geben, die aber dann korrekt benannt und beschrieben werden müssen. Adjektive Eigenempfindungen belegen nur individuelle Wertungen, die letztlich den Bewerter (keineswegs immer positiv) bewerten.
mfg
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Re: Entschlafen

Beitragvon kokoschanell » Do 25 Jul, 2013 09:35


sehe ich auch so, knistsi.
:D

ich hoffe, die Überheblichkeit galt nicht für mich. das läge mir ferne. :ei:
ich befürchtete schon, dass du dich am Hobbydichter stoßen könntest, aber so war es nicht gemeint.
es war nur als argumentativer Gegensatz gedacht. ich glaube aber auch, dass das bei dir auch so angekommen ist.
mach mal mit beim Schütterreim-Projekt, das könnte was für dich sein :D
Es reichen a auch Zweizeiler.
LG von KOKO
Zuletzt geändert von kokoschanell am Do 25 Jul, 2013 09:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Entschlafen

Beitragvon Drehrassel » Do 25 Jul, 2013 09:51


hallo ihr beiden, schön, dass ihr euch so einig seid. allerdings handelt es sich hier um ein missverständnis. genaues lesen hilft. ich habe nicht etwa in dem von "knistern" zitierten satz vom autor des textes geschrieben, sondern... tada! vom "erlebnisbericht des textsubjekts". es gibt eben eine ganze anzahl an textgenerierenden instanzen, nicht nur den guten alten empirischen autor. ich habe an dieser stelle "knistern"s vers eher auf- anstatt abgewertet (auch wenn ich damit nicht habe sagen wollen, dass ich den text mag. ich mag ihn nicht. wen es interessiert. mir gehts um was ganz anderes. ich versuche eine grundlage zu legen, wie man dem erkenntnisgegenstand literatur sachgemäß beikommen könnte. es dreht sich nicht alls um "toll. hast du das selbst geschrieben?"- "ja, hab ich ganz allein gemacht. super, dass es dir gefällt!")- es wäre fein, wenn man meine kommentare bitte erst versucht zu verstehen, bevor man anfängt zu bellen. danke.

und, koko, ist dein gutes recht, kein bock auf "grundsatzdiskussionen" zu haben. allerdings ist es übergriffig, zu meinen, man wüsste besser, was andere user hier im forum wünschen zu diskutieren als sie selbst. ich denke, dass es wichtig ist, bestimmte dinge zu differenzieren und nicht - nur der lieben simplizität willen, sachverhalte unkorrekt darzustellen.
silbenzählen ist z.b. auch ein metrisches prinzip. wie kommst du darauf, dass nicht? hat dir das ein gewisser herr opitz eingeredet, der vor 400 jahren meinte argumentieren zu müssen, der deutschen prosodie seien lediglich alternierende versmaße gemäß? im tradierten bestand an lyrischen formen findet sich aber einiges mehr als das. auch an strengen maßen. das weißt du ja bestimmt. nachbildungen antiker odenstrophen beispielsweise sind sehr strenge maße ohne über alternation zu verfügen. das macht sie ja gerade so streng.
umgekehrt gibt es auch für alternierende schemata eine notwendigkeit zumindest in haupt- und nebenbetonungen zu untergliedern. das liegt ja auf der hand. oder wollen wir jamben und trochäen nur noch in zweisilbigen worten realisieren? siehst du.
Zuletzt geändert von Drehrassel am Do 25 Jul, 2013 09:57, insgesamt 2-mal geändert.
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