hallo perry,
links verlinken uns möglicherweise mit einem horror vacui, aus welchem wir aus eigener kraft nicht mehr entrinnen können. ja, die pseudoverortungen in verschiedene welten können uns stoff für selbstsuggestionen liefern, die uns in endlosschleifen etwas bieten, was extrem nah, uns doch aus allem wirklichen leben distanziert. auch hier gilt es eine individuelle balance herzustellen, die das surreale und reale der welt so miteinander verbindet, dass wir menschen standorte finden, wo wir unsere seelischen kräfte einsetzen können, um fremdes und auch eigenes leid zu lindern und leere eben doch mit wirklichem leben auszufüllen. // nöte anderer können durch clicks publik, zitiert, bebildert, affirmiert, aus verschiedensten blickwinkeln ausgeleuchtet werden, aber in einer welt von marktwerten und egomanen sind sie nicht nur versucher, sondern geraten in verruf. hier wird eine mobile pseudowelt geschaffen, die paradoxerweise auch eine immense immobiltät produzieren kann, die die individuen abhängig oder zumindest coabhängig macht. im click-perpetuum-mobile lässt es sich zwar bequem reisen, aber die sinne und der gesamte bewegungsapparat bleiben auf der strecke ... auch wenn die clicks raffiniert und bildergewaltig anlocken, können sie einfach nicht halten, was sie versprechen

...
das erst mal
lg
der rivus