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Re: ein zwiespalt

BeitragVerfasst: Di 18 Mai, 2010 06:05
von maxx
Hey hirn!
Du musst wissen, ich bin kein guter Kritiker. Mir bleibt meist nicht mehr zu sagen als schön oder nicht. Und hier gefällt mir was ich lese, sehr sogar. Das Bild der Reiher und des Wasser lässt mich an den alten Iren W. B. Yeats denken. An die Erzählung
"Die alten Männer des Zwielichts" aus dem Bändchen "Die geheime Rose".
Dort lebt ein Mann auf einem Kap, ein alter Schmuggler, der den Schmugglerschiffen zur Nacht die Laterne leuchtet. Er will sich des Nachts zu Bett legen, dass Schiff ist noch nicht vorübergezogen und wird es nicht, den bei Tage getrauen sie es sich natürlich nicht. Doch bevor er zu Bett gehen kann, sieht er vom Meere her einen Reiherschwarm vorüberziehn. Was natürlich sehr seltsam ist, denn diese Vögel halten sich gewöhnlich an der Küste auf.
Er nimmt seine alte, rostige Flinte, denn er will sich einen Reiher schießen und Pastete aus ihm machen. Er findet den Schwarm schnell, doch als er anlegt muss er stutzen. Den statt des Reihers steht an der Stelle des Vogels nun ein alter Mann, nimmt er die Flinte wieder weg wieder nur ein Reiher. Er bedenkt sich und entscheidet sich den Reiher zu schießen. Statt eines Vogels sinkt ein alter Mann zu schwer getroffen zu Boden. Der Schwarm der Reiher erhebt sich und fliegt vondannen. Der sterbende offenbart dem Mann, dass er ein Druide sei, vom König verwünscht, ob ihrer Gottlosigkeit. Dieser wurde kurz vorher vom heiligen St. Patrick bekehrt. Der sterbende Alte versucht den Rosenkranz des Mannes zu berühren und zu küssen, dieser verwehrt es ihm ob seiner Gottlosigkeit. Der Alte stirbt und zerfällt zu Staub.

Verzeih meine schlechten Nacherzählkünste. An die Geschichte musst ich denken. Hab dein Gedicht sehr gern gelesen.
LG
maxx

Re: ein zwiespalt

BeitragVerfasst: Do 02 Sep, 2010 13:17
von Struppigel
- als Gedicht des Monats Mai hierher verschoben -