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Einzug Nr.1

BeitragVerfasst: Di 29 Sep, 2020 17:40
von schreibs
Dann stellte ich meine Arbeit vor, die den Titel "Wert Sein" trug. Ich beantwortete das Wert-Sein Problem durch strukturelle Identität und nutzte gruppentheoretische Konzepte um die sinnliche Wahrnehmung zu erklären. Ich zeigte die Umständlichkeit der Axiologie auf und kritisierte den moralischen Realismus für seinen Mangel an Präzision. Nur was moralisch legitim ist, manifestiert sich in der Welt. So wie der starke Geist zum Menschen mit starkem moralischem Interesse gelangt, kommt nur der moralisch getragene Gedanke in die Welt des Seienden, da diese Welt das Seiende des Menschen ist. Deshalb ist es durchaus wichtig nach dem Äußern zu urteilen. Im Äußern zeigt sich die Fülle an Liebe, die Ruhe und Zurückhaltung (ein körper ohne grenzen ist kein körper), die Demut, das Leid, die Leere und die Lebensberechtigung des Menschen. Anders formuliert: nur Schönheit kommt in die Welt des Seienden und die materielle Welt ist nicht Seiend. Wer das Hässliche sieht, sieht nicht die wahre Welt. Wer nur Schönes sieht, ignoriert seine Mitmenschen um der Wahrheit willen. Dies führt zur Unfreiheit. Die Freiheit des Menschen ist dazu da genutzt zu werden, um sich den Mitmenschen und sich selber zuzuwenden und die moralischen Verhältnisse zu bessern.Die moralischen Verhältnisse sind nicht eindeutig bestimmt und werden im Sozialverhalten festgelegt. Der Mensch ist ein durch und durch moralisches Wesen. Deshalb ist es gleichermaßen lächerlich Moral im Allgemeinen oder im Hinblick auf einen einzelnen Menschen zu leugnen.

Ein junger Mann fing an zu telefonieren und legte den Hörer bald glücklich zur Seite, viele hielten sich gegenseitig an den Händen. Andere tuschelten erregt, um Verständnis bemüht.
Dann stand eine Frau vor mir, die sagte, dass sie mein Werk verstanden habe , dass sie die Tragweite sehen könne und gerne mit mir arbeiten wolle. Ich akzeptierte diesen Wunsch. Außerdem sagte sie „möchte ich mit dir kinder zeugen“ mir wurde mulmig zu Mute „ich weiß dass das zu viel für dich ist, aber auch du bist zu viel für die Welt. Guck dich doch mal um, was du aus diesem Ort gemacht hast. Sie hattte Recht, einige Menschen waren überfordert und zuckten oder schauten aphatisch zur Seite. Ihre erscheinung war von gegossener Schärfe als sie von ihrem Kinderwunsch sprach. Deutlicher konnte die Wahrheit nicht hervortreten und ich sagte ihr, dass unser Kind Esau heißen solle. "Da reden wir noch mal drüber" lachte die schöne Frau mit klarer Stimme.
Wir bereisten verschiedene Orte, die so schön waren dass sie uns regelmäßig zu Tränen rührten. Unsere Sozialkompetenz war so weit gerteift, dass der Umgang mit den Menschen meist ein einziges Vergnügen darstellte. Und Abends lagen wir oft sprechend nebeneinander und vergegenwärtigten uns glücklich unsere Bereitschaft, die Kreise unseres Lebens zu vollenden. Mit diesem Willen erwachte ich aus dem Traum und hob an.