Alle Texte, die nicht eindeutig der Lyrik, Epik oder Dramatik zuzuordnen sind

auftauchen.

Beitragvon limes lupo » Sa 15 Nov, 2008 16:21


das transzendente Ich
apnoe
weit unterhalb des Meeresspiegels
auf meinem Weg nach oben

ein hartes Herz
das schneller schlägt

will Meeresluft
nur einmal
durch die Nase atmen

statt Wasser
aus den Lungen pressen

im Schlamm
findet man Perlen schlecht.
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Re: Auftauchen.

Beitragvon apnoe » So 16 Nov, 2008 15:17


hey, lupo,
das war ja wohl so was von klar, dass ein atemloses seeungeheuer wie ich, beim eyecatcher apnoe anbeißen muss?!
wohlan, so höre die kritik.
vorweg, den text finde ich (auch unabhängig vom stichwort apnoe) interessant und seine aussage ist für mich stimmig und nachvollziehbar. ich finde auch die durchgängige wassermetaphorik hübsch.
das transzendente ich..hm, darüber hab ich nachgedacht und auch gegoogelt. ich glaube zu verstehen, warum du diesen terminus hier angeführt hast, auch wenn er aus dem text deutlich , vielleicht zu deutlich, heraussticht.
die sprache wirkt, vor allem aufgrund der schlichtheit, die ich hier sogar als pointiert bezeichnen würde.
trotzdem schlage ich etwas formales vor. (zum meckern reicht der atem immer noch.g*) und zwar etwas, naja, konventionelles, nämlich die durchgehende konsequenz in der textgestaltung.
ich würde die punkte weglassen oder auch noch die beistriche setzen.
ich schlage großgeschriebene satzanfänge nach den punkten vor oder die durchgehende kleinschreibung, wenn der satz nach dem zeilenumbruch weitergeht. das „in“ in der vorletzten zeile solltest du durch ein „im“ ersetzen.
soll ich dir was sagen? ich mag eigentlich ohne weitere worte gut leiden, was der text zwischen den zeilen sagt.
lieben gruß
a
es gibt augenblicke, in denen eine rose wichtiger ist als ein stück brot. (rilke)
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Re: auftauchen.

Beitragvon wa-bash » Di 18 Nov, 2008 20:25


ich kann mich meiner vorrednerin nicht ohne weiteres anschließen, das Werk und die Idee als solches sind gar nicht so verkehrt, jedoch ist der herzschlag bei apnoetauchern nicht verlangsamt? oder ist das tauchen an sich auch nur eine metapher...ansonsten weiß das werk einigermaßen zu überzeugen, jedoch die letzte Zeile klingt unpoetisch "im Schlamm findet man Perlen schlecht". ansonsten wie gesagt ist es nicht schlecht, aber auch nicht überragend..wa
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Re: auftauchen.

Beitragvon limes lupo » Mi 19 Nov, 2008 13:01


thx. es ist eine metapher. deine kritiken bringen mich weiter, das wollte ich an der stelle mal los werden.

lg, lupo
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Re: auftauchen.

Beitragvon wa-bash » Mi 19 Nov, 2008 17:51


eines leuchtet mir natürlich nicht ein, wie können die meine kritiken weiterbringen wenn du deine textarbeit nicht vorantreibst...des weiteren glaube ich mal eher das du nur das wiedergibst was ich dir in den mund lege, also um welche metapher handelt es sich denn?...wa
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Re: auftauchen.

Beitragvon limes lupo » Mi 19 Nov, 2008 23:27


was wäre ich ohne dich. du hast recht. :O

ich hoffe dein spiegelbild ist stolz auf dich. warte, diese locke. ach scheiße, provozier wen den es WIRKLICH interessiert.

richtig, ich habs nicht notwendig.
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Re: auftauchen.

Beitragvon fegoman » Mi 19 Nov, 2008 23:42


hi lime s!
wieder mal einer, der in seinem sumpf sitz und seine muse als retterin in letzter not zum aufsteigen gefunden hat.

gruß fego
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