Fremdsprachige Gedichte

noise

Beitragvon JRom » Sa 12 Feb, 2011 23:07


drums
familiar patterns
clustered
dragging Me
into fences
Simon's yelling

pounding
prison walls
crumbling
nevertheless
scrunching Me
though

outside
light
birds screaming
men barking
light turns cold
so do I

You stay Simon says
am I
will I
You am

Simon says
Der Turner hinterließ uns Frau und Kind.
Hinwiederum, man soll sie nicht beklagen.
Weil im Bezirk der Helden und der Sagen
die Ãœberlebenden nicht wichtig sind.
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Beitragvon Anna Lyse » So 13 Feb, 2011 22:13


hey JRom,

schön hier mal wieder was englisches zu lesen. auch wenn ich finde es könnte durchaus besser sein. nicht unbedingt deine wortwahl sondern viel eher die zeilenumbrüche. damit könntest du schon eine menge ausrichten wenn sie einfach ein bisschen besser gesetzt wären. gefällt es dir denn alles in so kurze zeilen zu packen, ich find das gibt dem leser das gefühl als ob es unfertig ist hmm oder nein warte es gibt mir eher das gefühl als ob ich gehetzt werde. ich mein ok, so ein bisschen hetze durch einen text hat durchaus was befreiendes aber hier ist es eher so als ob ich durch dein gedicht geprügelt werde. auch wenn ich dir zu gute halten muss dass deine sprache hier durchaus poetisch ist. leider verkackst du es ziemlich mit den umbrüchen.

als nächsten punkt hätte ich noch was an deiner groß und kleinschreibung anzumerken. warum ist der anfang klein aber das "Me" groß geschrieben? auch simon hast du mehrfach groß geschrieben aber warum ist dann der titel und der anfang klein? auch das "you" ist groß geschrieben, fast schon ein bisschen rätselhaft. doch ich will mir ganz ehrlich keine gedanken um so was machen wenn ich hier dein gedicht lese denn ich denke nicht dass es einen tieferen intertextuellen sinn ergibt oder etwas mit dem deinem auserwähltem texthema zu tun hat. weisst du was ich meine? für mich besteht zwischen deiner inkonsequenten groß/kleinschreibung kein zusammenhang welches mir hier das absolute leseerlebnis bescheren sollte. schreib doch einfach alles klein.

trotzdem muss ich anmerken dass ich das was hinter diesem ganzen gewurschtel an frühen zeilenumbrüchen und groß/kleinwirrwarr steckt mag. zwar nicht alles und auch nicht jede strophe aber ich finde das ganze wirkt tatsächlich wie ein textauszug aus einem lied, ja ein lied welches gar keinen text besitzt, als hättest du einem lied die sprache gegeben. auch diese wiederholung von simon ist ein lesenswerter teil. mir gefällt im prinzip nur die letzte strophe und um ehrlich zu sein weiss ich nicht recht ob der rest unbedingt für dieses flair der letzten strophe notwendig sind. denn ich denke es könnte ohne alles und für sich stehen. oder?
vielleicht noch die drums am anfang aber das wars auch schon. dieses scrunching und dragging dass du hier offensichtlich eingebaut hast, sind zwar alles nette worte, ja gewaltige worte, wenn sie nicht überdramatisch in szene gesetzt werden, hier allerdings zu viel. dann noch dieses crumbling, das ist ja mehr als ein einstürzendes haus! :D

so hoffe ich jetzt dass ich dich nicht entmutigt habe, denn das war nicht meine absicht. ganz im gegenteil hoffe ich mehr auf englisch von dir zu lesen, ist ja sehr rar hier, wie du vielleicht mitbekommen hast.
würde mich freuen.

lg,
isa
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Beitragvon JRom » Mi 16 Feb, 2011 16:26


abgesehen von der letzten strophe möchte ich das gefühl der inneren zerrissenheit ausdrücken (ich mochte das "bild" von lärm und zerstörung)
großschreibung dementsprechend für die beiden seiten Simon/Me (hatte ich zurerst nicht so)

nur soviel zur erklärung
Der Turner hinterließ uns Frau und Kind.
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Beitragvon Anna Lyse » Mi 16 Feb, 2011 19:55


so so!

danke für das statement. jetzt weiss ich was ich schon immer wissen musste.
(soviel zur erklärung)

nabend und nacht.
isa
.
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Re: noise

Beitragvon Ameli » Mi 02 Okt, 2013 13:45


Hey .... ich finde es wirklich toll was du da verfasst hast !
Ich bin zwar noch neu hier aber ich freue mich noch mehr von deinen werken zu entdecken :)
Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften , aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden .

Feuerbach
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