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Der Traum vom Geld

BeitragVerfasst: Mo 13 Jan, 2014 09:22
von Nachfrager
Die Post von heute, brrh! es ist zum Brechen:
Ihr Konto tief im Minus, schreibt die Bank.
Die halten nur die Hand auf: Bitte blechen!
Das macht auf Dauer doch den Menschen krank.

Das liebe Geld. Mehr musst du ja nicht sagen.
Ganz sonnenklar, wohin du blickst, es fehlt.
Mit Rührung sprichst du gern von jenen Tagen,
als du die Scheine bloß so hingezählt.

Ach ja, du müsstest mal ganz groß gewinnen.
Ein paar Millionen, dass es länger reicht.
Doch leider, es bleibt immer nur beim Spinnen,
schon jahrelang bist du darauf geeicht.

Verflixt, so kann es doch nicht weitergehen!
(Das mit dem Gashahn lässt du lieber sein).
Und du bedenkst, das kann ja jeder sehen:
Du bleibst auf ewig bloß das arme Schwein.

Re: Der Traum vom Geld

BeitragVerfasst: So 26 Nov, 2017 19:41
von IlseAichinger
"Geld ist eine Art Poesie", schrieb Stevens später. ... "Wenn du erzählendes Sachbuch schreibst, besteht der Traum darin, in die Gedanken einer anderen Person einzudringen.

Re: Der Traum vom Geld

BeitragVerfasst: Do 01 Feb, 2018 09:31
von Davidnut
Scale ist ein sehr gutes Gedicht. Es lehrt sehr gut. Ich mag dein erstes

Re: Der Traum vom Geld

BeitragVerfasst: Mo 09 Apr, 2018 16:41
von Krzerarc
Gutes Gedicht, die Zeilen lesen sich ziemlich gut und vieles stimmt auch.

Re: Der Traum vom Geld

BeitragVerfasst: Mi 11 Apr, 2018 13:10
von junkhanswolfgan
Fand es sehr gelungen, man konnte auch gleich beim ersten Mal alles im richtigen Takt lesen.

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