Fremdsprachige Gedichte

Hollywood.

Beitragvon limes lupo » Mi 19 Nov, 2008 13:20


wrong dreams,
your truth,
my gap
and TV
to make me forget.

my car says I am happy,
my house says I am satisfied
and my wife

fucks that fitness-coach.
Alle Helden sind tot, Zeit ist Geld und viel zu knapp und das wissen wir alles schon.
limes lupo
Mitglied
Mitglied
 
Beiträge: 59
Registriert: Di 16 Sep, 2008 13:13
Eigene Werke
 

Re: Hollywood.

Beitragvon Neruda » Mi 19 Nov, 2008 18:44


Hey lupo,

dieser kleine Text erinnert irgendwie stark an den Stil von Marilyn Manson, mich jedenfalls. Es ist simpelste Gesellschaftskritik. Nur das Manson sie meiner Meinung nach noch besser verpackt als du.
Dieses Gedicht ist wirklich *hust* nicht so gelungen. Ich weiß, es ist schwierig in einer anderen als der Muttersprache zu schreiben, aber Gedichte wirken einfach nicht, wenn die Sprache so simpel und der Aussagewet gering ist. Was in diesem Gedicht steht, ist die ganz einfache oberflächliche Hollywood-Kritik, die man jeden Tag fünfmal und mehr hört. Statussymbole, vorgetäuschtes Glück, der Verkauf der eigenen Persönlichkeit für ein bisschen Geld und/oder Ruhm, gelangweilte und sexuell frustrierte Ehefrauen die ihre Angestellten vögeln. Eigentlich hätte nur noch der Magerwahn als Kritikpunkt gefehlt. Ich will damit nicht sagen, dass diese Kritik falsch ist, es ist nur uninteressant sie das hundertste Mal in der gleichen Form zu lesen.
Insgesamt: Langweilig. Keine neuen Erkenntnisse, keine alten Erkenntnisse in neuer Verpackung. Nicht lesenswert.

Lg, Kim
"...and the poets are just kids who didn't make it." -Fall Out Boy-
Benutzeravatar
Neruda
Urgestein
Urgestein
 
Beiträge: 1407
Registriert: Do 11 Sep, 2008 16:37
Eigene Werke
 

Re: Hollywood.

Beitragvon limes lupo » Mi 19 Nov, 2008 23:25


Danke, Neruda. Danke, [size=50:2xr4sztz]esb. [/size]

ich hatte einfach lust es in dieser rubrik zu posten.

lg, Lupo.
Alle Helden sind tot, Zeit ist Geld und viel zu knapp und das wissen wir alles schon.
limes lupo
Mitglied
Mitglied
 
Beiträge: 59
Registriert: Di 16 Sep, 2008 13:13
Eigene Werke
 

Re: Hollywood.

Beitragvon limes lupo » Mi 19 Nov, 2008 23:33


gap, steht für die mehr oder minder vorgegebene soziale position in die die man sich, widersprüchlich zur idee des "amerikanischen traums", einzufinden hat. freiheit mit fünfzig fragezeichen, steht da so im raum.

wieso soll man auch nicht über eine thematik schreiben die einem im alltag andauernd begegnet? wissen wir alles schon, nö...

Zum Thema "verbraucht und beeinflusst", bücher sind wie münzen, zirkulation...das thema PROPAGANDA hat mich hier beschäftigt.

aber hey, könnte sein, dass mir wa bash das eingeflüstert hat.
Alle Helden sind tot, Zeit ist Geld und viel zu knapp und das wissen wir alles schon.
limes lupo
Mitglied
Mitglied
 
Beiträge: 59
Registriert: Di 16 Sep, 2008 13:13
Eigene Werke
 

Zurück zu Lyrik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste

cron
Fatal: Not able to open ./cache/data_global.php