Geschichten zum Thema Alltag

N° 12 Oster-Epilog

Beitragvon C.J. Bartolomé » Fr 01 Feb, 2013 14:31


Prolog
In der Mitte des schönen, hohen Saales ruhten an einem Tisch zwei sehr alte Männer in gemütlichen Sesseln. Sie lauschten dem Plätschern des Tees, den die junge Bedienung in die zierlichen Tassen goss. Die Stille des Palmsonntag kehrte zurück, als das Fräulein sich entfernt hatte und der lange, gerade Flur, der an vielen, vielen offenen Flügeltüren vorbeiführte, bis zum weit entfernten Bogen der Fenster wieder leer und hohl war.
I
– So sehen wir uns wieder, S.
– Nach all den Jahrhunderten, wie angenehm, dein verwittertes Gesicht zu fühlen! Meine Stimme ist so schwach geworden, in all der Zeit des Schweigens; meine Augen haben ihr Weiß verloren an ein rotes Geflecht aus Äderchen. Meine innere Stimme flüstert, mein inneres Auge fällt zu vor Erinnerungen, mein Gedächtnis benötigt den Dialog mit dir, um gestützt noch ein wenig fortzukommen. Meine Worte nutzten die Menschen ab, viele unserer Begriffe blähen ihre Grenzen vor totem Unrat in sich, sie zu benutzen ekelt mich, da sie zu platzen drohen. Die Wahrheit, das Gute, das Gerechte; die Voraussetzungen hindern uns; hast du denn Lust, mich zu stützen? Obwohl der warme, blaue Himmel verschwand?
– Obwohl der blaue Himmel verschwand.
– Dann erzähle ich dir von dem Mann, der das Gehen verlernte. Du wirst ihn in wenigen Augenblicken betrachten können, denn der lange Flur wird sein Weg, bevor er in unseren Raum einzieht. Er verlor den Automatismus des Gehens, weil er zu sehr liebte, beim Gehen nachzudenken. Irgendwann nämlich stieß er bei seinen geistigen Wanderungen auf das Gebiet, das das Gehen regelt. Staunend betrachtete er seine Schritte, wodurch er aber ins Stocken geriet.
– Ich sehe ihn!
– Das Wissen des Gehens zerfiel durch seine Berührung in viele Einzelheiten, deren Zusammenhang er nun in mühsamer Arbeit selbst herstellen musste; bald schmerzte ihn die Hüfte und er begann, zu humpeln. Sein rechtes Bein schien ihm geschrumpft, sodass das linke in die Hüfte stieß, sie versetzte und Schmerzen verursachte.
– Ich sehe ihn. Er humpelt.
– Nur wenn er innehielt, ruhte der Schmerz. Auf der Hälfte seines qualvollen Weges zu uns fand er einen Esel, den er losband, bestieg und fortan beritt. Seine Vorstellungskraft erholte sich als erstes. Tief atmend blickte er um sich und entdeckte die Welt. Seine Geste passte er ihr an, seine beginnende Liebe zu ihr senkte sich tief ein, in ihm verschob sich für immer das Verhältnis von Empfindung und Denken. Er war nun ein sinnlicher Mann.
– Sein Esel steht vor uns auf der Schwelle. Ich winke ihn vorüber.
– Du hast gut verstanden, P. Doch hören wir ihn an, er steht und will sprechen.
– Ich grüße euch Greise, die ihr meine Väter sein könntet. Mein Schicksal kennt ihr so gut wie ich. Ich löse euch ab, eure Enkel traten an meine Stelle. Ich wundere mich, wie wohlwollend und fremd ihr mir seid!
– Du weißt den Grund. Solange du uns zu nichts zwingst, begegnen wir dir ohne Trotz und Widerwillen. Wir sind freie Geister, deren Vorstellungskraft alt, aber ungetrübt wirkte.
– Ihr Greise habt Schweres vor euch.
– Du bist zwar unser Geschöpf, doch starbst du schon vor uns. Nun kommt die Reihe an uns selbst. Wir vollziehen unseren Tod, wie wir den deinen vollzogen. Nun, da du einzogst in deine Stadt, wandle deiner Wege.
– Den Weg ließ ich schon hinter mir, ich lebe schon in Schönheit.
– Du irrst, J. Ohne uns müsstest du gehen, ohne uns änderte sich nichts an deinem Schmerz in Glaube und Fiktion. Wir Alten müssen erst arbeiten und unser Denken leben, damit du befreit vom Innern im Äußeren schön sein kannst.
– Ich glaube euch und ziehe weiter.
II
– Wir machen uns nur unglaubwürdig, sprechen wir über Religion. Du glaubst mir, aber deine Überzeugung entspringt nicht aus der Sterblichkeit, sondern aus der Liebe zum schönen Sprachzusammenhang.
– Wie sollte ich mich auch von der Sterblichkeit lenken lassen?
– Da sie eine Gewissheit ist. Wissen wollen, gefolgt vom Verstehen, bewirkt zwar Gewissheit; aber die Überzeugung vom Wissen resultiert wiederum aus der Bereitschaft, zu glauben. Da vor den Fenstern am Ende des Ganges ein Mädchen gegangen kommt, erzähle ich dir den Weg, den sie zurückgelegt haben wird.
– Ich sehe sie, sie scheint wohlbeleibt, ängstlich und traurig.
– Sie glaubte, ihren Körper nicht lieben zu dürfen, da er zu gewichtig war. Um ihre Psyche zu verändern, ging sie mit einem Psycholog, der ihr Wahrheit, Wissen und Exaktheit schenken sollte.
– Ich sehe die beiden, sie kommen langsam auf uns zu.
– Er erzählte ihr von Gesetzen, Ursache–Wirkungs–Geschehen, den übriggebliebenen Zweifeln und der Irrtumswahrscheinlichkeit auch in der leichtesten Beobachtung. Da das Mädchen den alten Glauben verloren, aber dringend einen neuen zu vergeben hatte, schenkte sie ihn ihm. In einem umfassenden System von Sätzen überzeugte er das Mädchen, ihr Glaube an seine Wissenschaft heilte sie.
– Daran scheint mir nichts Verwerfliches oder Dummes.
– Du irrst dieses Mal. Aber es ist noch nicht an der Zeit, deinen Irrtum aufzulösen, denn meine Sprache entwickelt sich noch. Da sie vor uns standen, nutzen wir die Gelegenheit und fragen sie nach ihrem Glauben. Woran glaubt ihr?
– Sie glaubt an meine Wissenschaft, denn sie fand die Welt in Übereinstimmung mit meinen Worten. Ich glaube nicht, denn was sollte mich auch überzeugen, von dem ich keinen Beweis habe? Letztlich kann ich immer irren, ein Glaube aber hinderte mich nur, meinen Irrtum einzusehen. Deshalb halte ich mich frei von ungeprüften Vorstellungen, da die Wissenschaft voraussetzungslos ist.
– Ich glaube ihm, denn mit seinem Wissen erkläre ich meine Welt und löse die Probleme, die mich vom Glück fernhalten.
– Und wohin wollt ihr weitergehen?
– Wir sind eure Geschöpfe, wir lebten mit euch, daher wussten wir so gut wie ihr, dass dieser Raum eine Illusion und ohne weitere Wege ist. Wir sind am Ziel, wie bleiben bei euch und trinken Tee.
– Du irrst. Auch du bist eine Illusion. Gehe weiter, denn euer tiefer Glaube macht euch unerträglich für uns. Eure Maßlosigkeit, euer Missionarseifer in all eurem Wissen raubt uns die Lust am Leben, da ihr unsere Schönheit zerstört.
– Wir sprechen nur eure Worte, also sagen wir adé und ihr habt recht.
– Mich wundert deine Emotion, S.
– Mich ängstigt sehr der nächste Schritt. Die Welt wird sich drehen.
III
– Du hast recht, sie drehte sich, wir stehen am Fenster und sehen unsere gemütlichen Sessel in der Ferne leer stehen, am Ende des langen Ganges.
– Ich stand am Fenster, die Welt fiel durch die Augen auf mich; und ich ging durch den Gang, dessen Dunkelheit den Zusammenhang meines Ich nicht unterbricht, denn die Gedankenschritte erinnern sich ihrer selbst. Meine Rede in und auswendig wies auf mich, ich bezeichne dich, ihm, sie, uns, euch und sie. Immer kann ich merken, dass ich spreche, fühle, durch die Sinne wahrnehme, scheinbar betrachte ich den Raum meines Bewusstseins, in dem alle Sinne wiedererstehen, alle Worte in Sätzen hindurchziehen, aller Glaube sich festigt; alle bewussten Regungen meiner selbst berührten einen passiven Punkt, der sich dadurch seiner Existenz erst bewusst wurde. Im Strom der Zeit klammere ich mich ans Jetzt, im Alten verging ich sofort, obwohl in Erinnerungen alles bestand, im Neuen werde ich mich nie mehr finden. Ich war das Bewusstsein meiner Existenz, mein Tod marterte mich, wodurch ich mich schon vor der Zeit verlor. Allein wandle ich den Gang hinunter, der in alle Richtungen zu Zielen führt, in denen die zwei Sessel auf mich warteten, der Tee für mich dampft. Doch so viele Geheimnisse über mich ertrug ich nicht und strebe meinen Tod an, der nichts sein wird als die Aufgabe einer Illusion. Zu meiner Freude erschaffe ich dich wieder und spreche mit deiner Stimme zu mir selbst.
–Wir sind in der Akademie der Sterne. In ihr bewahren sich Zeit und Raum. Treten wir hinaus.
– Setzen wir uns auf ihre Treppen und sehen in die grüne, donnernde Nacht. Sophia, gib uns roten Wein.
IV
– Dein Wunsch geht in Erfüllung. Was willst du dir zeigen?
– Setze dich zu mir auf den Marmorstein und spüre die Wandlungen, die aus der Akademie hinaustreten. Verdünnten wir unser Blut mit Wein, färbten wir es aber tiefer rot mit ihm, um uns zu erheben zu den Sternen und in unseren Bahnen und Adern mitzunehmen zum Herzen, was es mit seinen letzten Schlägen tun konnte. In Verwirrung werden wir am Kreuz des Südens hängen.
– Ich verstehe mich selbst nicht, löse das Rätsel!
– Das Verständnis brauchen wir nicht; unsere Sprache soll eines zum andern ineinanderflechten, wenn wir tot sein werden. Aus den unübersichtlichen Verwindungen lesen wir uns selbst erst dann, wenn der letzte Schlag getan war. Um uns ablegen zu können, verzichten wir auf jede Logik, nur die wiederauffindbaren Sinne in den verketteten Worten fürchten wir zu sehr und geben uns Mühe hierin. Ich bin traurig, da kein Später dem Jetzt folgen wird; ich bin allein. Wo bist du?
– Du sprichst.
– Die Akademie der Sterne verliert ihren Sinn heute, da Karfreitag sein wird. Eine unendliche Melancholie ist in mir, denn der Tag der Kreuzigung endet nie, die Auferstehung erleben wir nicht. Genieße den Augenblick vor dem schönsten Werk des Lichtes, trinke das dunkelste Rot von Roms und Athens Trauben. Aller Glauben stirbt, wenn sich der Marmor der Akademie zu knospen entschließt und sein Entschluss war schon gefasst, bevor wir uns kannten.
– Du sprichst, was sich sehe. Die Säulen schlagen aus und wachsen zu Bäumen.
V
– Morgenröte erschüttert das Gemäuer, Zeit und Raum rinnen durch die Risse in die Welt. Schmerzhaft reißt das neue Licht an unserer Haut, um allen Glauben hinauszulassen.
– Dein Name entflieht mir!
– Noch nicht! Halte ihn fest für die Worte, die ich sprach. Geweiht in rotem Wein und Morgenröte verlieren wir Stunden und Tag und mit ihnen Meter und Maß. Sprechen wir zum letzten Mal „Ich“, sehen wir im Beben der Welt ein letztes Du, da alles entflieht, was uns die Illusionen vererbte. Mitten entzwei spaltet sich Stein und Mauer, die Treppe zwischen uns schon ein Abgrund.
– Keine Angst, keine Freude, die Erkenntnis vollbringt ihr Werk.
– Ein letztes Mal schreie Ich in den ohrenbetäubenden Lärm: Noch einmal drehe sich die Welt und lasse uns in Sesseln sitzen, auch ohne Tee und Tisch, falls die Bedienung schon starb.
Doch ohne die Zeit
VI
verbreitet die Langeweile Schrecken um Schrecken, die nicht mehr vergehen; die Unsterblichkeit schmückt sich mit der Gleichzeitigkeit aller Geschehnisse, die niemals entstehen. Aus dem Nichts fallen diese Worte, ihr geeinter Schall bleibt ohne Quelle. Denn alles Hintereinander und Nebeneinander löste sich im alten Gang vom Fensterauge zum Sesselpaar auf, zugleich zerstäubten die Marmorbögen im eindringenden Licht, zu Boden geworfen, zugleich enthüllten die staubigen Wolken vor der wiedererstehenden Vegetation des Frühlings nieder, der die Zeit aus der Akademie der Sterne empfing und in den großen Raum mit dem Licht einspross. Zugleich stieg Wasser durch die Steine. Zugleich moderten Bücher auf feuchtem, keimendem Grund und bezeugten als letzte die alte Illusion des Ich; unter schweren Wurzeln zergingen junge Leiden, Meditationen und Apologien. Aus dem alten Pergament entfaltete sich die ganze neue Welt. Die zwei Fesseln, die den Kerker gemütlich machten,
VII
waren zu Erde zerfallen, der Glaube an die Wissenschaften als eine davon. Der schöne Mensch betritt die neue Erde. Der alte Kummer aus wahr und falsch liegt als Gerippe unter der Erde, schon aufgelöst. In der wiedererstandenen Welt des Frühlings ist nichts wahr, bis es falsch wird, denn an nichts entzündet sich ein Glaube daran. Der Ausschluss von Erkenntnisfähigkeiten zerschellt an der Unfähigkeit der Schönen, zu glauben. Allmacht und Unfehlbarkeit der wissenschaftlichen Prinzipien sind ausgestorben, da ihnen das Zentrum zu fehlen begonnen hatte. Das gute, unentbehrliche Wissen genas im schönen Menschen, der selbst genas und die Kraft zurückgewann, wieder König über alles zu sein, statt gläubiger Sklave. Zu grünenden Ästen verwandelten sich die tausenden betenden Hände, zu einem zeitlosen, gesunden Gefühl bildeten sich die logischen Gedanken der Wissenschaften um. Der Glaube ist hin, sein Untertan befreit.
VIII
Die Auferstehung des Menschen aus seinem Glauben in die Welt des Schönen zerstörte das Kreuz, an dem Jesus hing, zu nichts. Der alte Glaube der Religionen ging hin. Zurück blieb der Mensch, der an die Wissenschaften glaubte und nun die Aufgabe hatte, seine Einsamkeit nach dem doppelten Glaubenszerfall zu ertragen. Doch auch die Einsamkeit hatten sich die Menschen nur eingebildet, längst zerriss auch die neueste Illusion einer Individualität. Nun naht der physische Tod einem Wesen, das nicht wusste, was an ihm lebendig ist. Nackt erwachten alle Menschen auf der bemoosten Lichtung, Albträume schüttelten sie sich aus dem Haar und lauschten dem Lied ihrer Sinne von der frühlingsfeiernden Vegetation. Mit sicherem Schritt wagt jeder sich durch die traumgleichen Reiche der Illusionen, als König beherrscht ein jeder Religion. Schön ist der Mensch ohne Glaube. Doch sein Schicksal wird niemand mehr lenken, in das Chaos wird die schöne Welt stürzen! Der befreite Mensch erfreut sich am schönen Sein. Doch lauert hinter Baum und Strauch der andere! Nein. Die Zeit stillt Gefahr und Angriff, denn sie steht still. Der Augenblick verzieht sich ewig und bietet mit ewiger Geste die Möglichkeit, das Menschsein neu zu gründen. Doch immer leben Menschen verschieden!
IX
Das Ursprüngliche vor der Todesangst wecken sie bis in alle Zukunft im anderen! Nach all den Verlusten im Glauben zaubert nur die innere Utopie wieder die Welt zur Schönheit, zwischen allen Menschen regiert die Kraft der Zerstörung in winzigen, seltenen Momenten zwar, aber unauslöschlich! Nein.
Auf den zerfallenen, überwucherten Fundamenten lebt niemand, bunte Blüten bedecken den Boden und schweben majestätisch in höherem Licht. Stämme voll fleischiger Blätter erheben sich aufwärts und wachsen zum Himmel empor. Im Raume der luftigen Höhen entfalten die starken Gewächse riesige Kronen voll frischesten Grüns, die Sonne anbetend, die Brise vom Meer atmend, unmerklich bewegt im Hin–und–her. Süße Düfte aus Wolken von roten Kelchen strömen über die Wiesen und Felder, die Straßen schlängeln sich ferne durchs hüglige Land. In die Stille zwitschert eine Amsel ihr Lied, um andere Amseln zu warnen, zu locken. Ihr Leben, ihr Innerstes zeigt sie an in den quetschenden und freien Tönen ihres Gesangs. Lautlos spielen am Horizont winzige Windräder mit ihrem Element und bändigen die gefangene Kraft im Strom, der verborgen durch die Erde zu den Menschen fließt, irdische Winde. Auf der Haut streicheln zärtliche Finger entlang, verkündigend das neue Dasein aller Sinne zum Festakt der Erlösten. Doch! Auf eine rollende Krücke gestützt schmerzt das Alter, im Straßenbett quält sich der Asphalt, von zerbröselten Bordsteinen grüßt der Frost. Qualvoll–lustvoll öffnet der hausgroße Haufen Mist seine Höllenpforten, animalischer Dunst und heißer Dampf voll Verwesung liegen bald auf den Feldern, vom königlichen Regen ins Erdreich gewaschen, zu gedüngter Sammlung baldig wachsender Keime. In allen Weiten der kultivierten Hügel wehen schon Boten von windspieligem, sanftem Korn im milden Licht des versinkenden Sommers. Jede Regung, jede Funktion jeden Seins verkündet der Moment durch das Vor und das Nach, in den Sinnen des ungläubigen Menschen entsteht die Schönheit und deren Bezeichnung in Worten.
X
Zum Morgen, wenn die Träume mit Worten tanzen, wachsen Schatten in blau, geworfen von hoher Luft in der Atmosphäre. Unten auf den Blättern bewegen sich Geister auf Spuren von Blau, ihre Sinne spüren die Wege des beweinten Daseins auf, Phantome aus Strichen hinterlassen sie zum Zeichen ihrer magischen Wandlungen. Auch sie fallen im Herbst, wenn alle Stürme sich legen und der Tod mit der Kälte Pakt um Pakt gegen das Leben eingeht. Die Trauer des Abschieds zum Abend steht nicht allein, die Dunkelheit zum Ende vervollständigt die menschliche Harmonie. Zu allen Farben rahmt sie die Schönheit der Sinne in Schwarz, das Gemälde der ganzen Welt, erlöst vom Glauben, zu einem Einklang mit den Sinnen. Über dem papierenen, notwendigen Winter, auf dem die Träume mit Worten tanzen, entstehen die Bilder der Sinne. Ein Schatten schiebt sich über die Zeichen, dort wo die Eisigkeit aufs Papier fließt. Der Abschied naht. Durchbrochen vom zehnten Teil sucht der Sinn seinen Weg durch neun andere. Die Suche ist sinnlos, die Sinne in Freiheit bedeuten das Glück und das Lächeln.
Bitte schickt mir Eure Kritiken und Kommentare auch zu (http://www.profession-literatur.de/index.php/kontakt)!
Zuletzt geändert von C.J. Bartolomé am Fr 01 Feb, 2013 14:38, insgesamt 1-mal geändert.
C.J. Bartolomé
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