Die Schwerste Stunde

Beitragvon Blackboxblood » Sa 13 Dez, 2008 20:43


Die Schwerste Stunde

Man hörte nur das Geräusch einiger Autos die auf der Straße vorbei fuhren. Die weißen Betonwände seiner 2- Zimmerwohnung starrten ihn an. Granitklötze hämmerten gegen seinen Schädel. Der Wald aus Bierflaschen auf seinem Tisch war Manhattan, das Kaos in diesem Zimmer die erste Woche nach dem 11. September. Er griff sich an die Stirn. Jauchzte: Nein.
Bäng!
Dann schmiss er die Bierflasche an die Wand und sprang auf. “Kommt her ihr Bastarde! Ich mach euch fertig! Ahhh.„In einem Ruck warf er seinen Tisch um.“ Was wollt ihr? Heh? Was wollt ihr? Ihr verfluchten Wichser! Ich krieg euch! Ihr verdammten Drecksschweine!„ Jetzt nahm er den Stuhl vom Schreibtisch. Er wollte die Zerstörung hören, rammte ihn gegen die Vitrine. Das Glass schrie schrill auseinander. Nun Schlug er unerbittlich auf sie ein.“ Da! Da! Stirb, du Bastard! Stirb! Stirb! Stiiirrrrb! Arrrr. Der Stuhl sprang ihm beim letzten Aufprall aus der Hand. Danach viel er wie ein schwerer Sack auf die Knie und hielt sich die Hände vor s Gesicht. Die Tränen bluteten ihm aus den Augen.“ Ahhh. Was habt ihr nur gemacht.? Auwwahh. Was habt ihr nur gemacht? Warum? Waruuuumm?„ Seine Stimme wurde wieder Aggressiver:“ Warum! Ihr verdammten Dreckigen Hurensöhne!„ In einem Satz sprang er wieder auf die Beine.“ Heh.„ Er Boxte gegen die Wand. Und Nochmal! Und Nochmal! Nochmal, Nochmal, Nochmal.“ Stiiiirrb! „ und Nochmal!
Baff! Seine Hand platzte Komplett auf. Auch die andere Blutete schon. Den Schmerz des letzten Schlages nahm er doch war. Er schmiss sich auf die Couch. Weinte wie ein Wasserfall. Es war kein Weinen das er kante, es schmerzte unnatürlich Stark. So als würde man ihm langsam eine Schraube aus der Brust ziehen; doch sie will nicht wirklich raus kommen. Immer wieder Schrie er: “Auaaah. Auaaah. „, während er heulend sein verträntes Gesicht in das durchnässte Kissen drückte.“ Es kann doch nicht sein. Es kann doch nicht wahr sein.“ Mindestens eine halbe Stunde.
Langsam wurde das Meer wieder ruhiger. Seine Augen brannten noch. Völlig erschöpft genoss er das sein Ausbruch allmählich nach ließ. Seine Gedanken wurden wieder Klarer. Mit letzter Kraft nahm er noch mal das Photo in die Hand und fuhr wieder in sein Leidental.
Das ist die Schönste Frau der Welt.
Sie ist immer noch Tot.
Ihre Mörder nicht!

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Meine erste Kurzgeschichte. Kritik erwünscht.
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Re: Die Schwerste Stunde

Beitragvon yalle » So 14 Dez, 2008 02:33


Ja- so nicht ganz so doll aber viel Emotionen dabei- das berührt schon.
Trotzdem nicht der Bringer, es fehlt die persönliche Aussage, der philosophische Ausdruck.
Es fehlt das um was es geht.
Die eigene Meinung und die eigene Seele, das Wort das Gläser zerspringen läßt.
Es ist nur ne Schilderung von Emotionen, die kommen gut rüber aber sonst, ich weiß nicht...
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Re: Die Schwerste Stunde

Beitragvon Blackboxblood » So 14 Dez, 2008 15:00


Hi yalle,

naja wenigstens konntest du was gutes für dich rausziehen.
Ich bin auch der Meinung das hier etwas fehlt.
Vielen dank für deine Kritik. Ich werde mich bein nächsten mal bessern.

@ k. p. c.

Hi, soll ich diese Aussage als Lob vertehen oder findes du es Scheiße?
Rechtshreibfehler hab ich Korrigirt soweit ich es konnte.
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Re: Die Schwerste Stunde

Beitragvon yalle » Mo 15 Dez, 2008 01:21


das Glas ist halbvoll nicht halbleer- siehs als Lob!
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Re: Die Schwerste Stunde

Beitragvon Fuenkchen » Sa 27 Jun, 2009 20:48


Hallo Bbb 8)

Hui, dazu fällt mir einiges ein. Zunächst ganz grob mein Empfinden beim Lesen:
Erst war es für mich wie eine Parodie. Ganz unabhängig von dem Bereich, in den du es hier gesetzt hast: Dieses ganze „Du Hurensohn“ und die gesteigerten Wutausbrüche haben mich zuerst an den kleinen Gangster von Youtube erinnert. Dieses „Bäng“, „Bumm“ und „Arrrrr“ haben das Ganze eher ins Lächerliche gezogen, war wohl der Comic-Effekt.
Ich dachte die ganze Zeit, mich erwartet ein witziger Schluss – dieser (Schluss, ganz ohne Witz) kam dann natürlich umso heftiger. Dein Thema gefällt mir aber an der Umsetzung hapert es sehr.
Alleine die Anführungszeichen (oder Gänsefüßchen, wenn du magst) sind oftmals falsch gesetzt. Die ganzen Wortwiederholungen wie „Stirb! Stirb! Stirb!“ wirken überzogen, sind unsinnig (und lassen deinen Protagonisten für mich als kleinen Gangster da stehen). Selbst wenn du den Text überarbeitet hast, finden sich immer noch Rechtschreibfehler darin:


das Kaos in diesem Zimmer die erste Woche

Chaos wird beispielsweise noch immer mit Ch geschrieben.


Dann gibt's noch andere Mängel, wie etwa:
Weinte wie ein Wasserfall.

Wasserfälle weinen nicht.

Außerdem:
Das Glass schrie schrill auseinander.

glaube ich kaum, dass Glas schreit, zumindest nicht hier und schon gar nicht „auseinander“.

Sind einige Patzer drin, was Metaphern und Vergleiche angeht.
Aber ist ja deine erste Kurzgeschichte. Hast also noch Zeit zu lernen, nehme ich an ;)

Liebe Grüße, gute Nacht,
Fünkchen.
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Re: Die Schwerste Stunde

Beitragvon M.C.Bertram » So 28 Jun, 2009 05:29


Genau, erst orthographische Korrektur, dann die Metaphern berichtigen, bevor wir den persönlichen Hintergrund durchscheinen lassen um zum philosophischen Bezug eine bessere Überleitung zu schaffen. - Aber dann haben wir einen anderen Text, und der geht über den bedauernswerten Protagonisten.
Im Original wurde ihm eine Stimme verliehen. Der Typ äußerte sich mit einigen Rechtschreibfehlern und heulte wie ein Wasserfall, ohne selbst genau zu wissen warum.
Also sollten wir alles überarbeiten und es genauso stehen lassen. Ja?
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