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Alles, was mit dem Thema Literatur zu tun hat und in keine der anderen Kategorien passt
von rivus » So 06 Jan, 2013 06:16
Henri Michaux MAGIE
Manche wollen geistige Schöpfungen zuwege bringen, indem sie sich der Fakirmethode bedienen. Das ist ein Irrtum. Jeder muß seine eigene Methode haben. Wenn ich einen lebenden Frosch erscheinen lassen will (einen toten Frosch, das ist leicht), dann tue ich mir keine Gewalt an. Ja, ich gehe bloß daran, im Geiste ein Bild zu malen. Ich skizziere die Ufer eines Baches, wähle dabei sorgfältig meine Grüns, und dann WARTE ICH auf den Bach. Nach einiger Zeit halte ich ein Stöckchen übers Ufer hinunter; wenn es naß wird, bin ich beruhigt, ich brauche mich nur noch ein wenig zu gedulden, bald werden die Frösche erscheinen, springend und tauchend. Wenn das Stöckchen nicht naß wird, muß man es aufgeben. Dann mache ich die Nacht, seine sehr warme Nacht, und wenn ich mit einer Laterne das Land durchstreife, dauert es selten lange, bis sie anfangen zu quaken. – Es gehört nicht hierher, aber ich muß es aussprechen, es steht mir bevor, es rückt näher: ICH WERDE BLIND. (aus: Mes Propriétés)
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von rivus » Mo 07 Jan, 2013 17:46
"Was für eine Lektion für uns alle: geradezu parabelhaft führt Hessel uns vor, daß das konsequente Festhalten an einfachen ethischen Grundwerten sich bewährt, daß sich der Diplomat mit dem Rebellen kreuzen muß, damit der sprudelnde Geist des Engagements nicht im Champagner- glas versickert, daß die Integrität einer moralischen Haltung die Voraussetzung für die geistige Kohärenz eines Lebens ist.«
Nike Wagner, Die Lehre vom Überleben. Rede auf Stéphane Hessel Sinn und Form 6/2012
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von struktur-los » Mo 28 Jan, 2013 22:45
Es gibt zweierlei Arten: einen Blick für die Einzelheiten, der das Neue entdeckt, und einen starren Blick, der nur dem gefassten Plan folgt und beschleunigt für den Moment.
(aus dem Buch: "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny)
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von rivus » Di 29 Jan, 2013 07:17
Der Hang zum heiteren Philosophieren über Leben, Handeln und Sterben mag bei mir vom heidnischen Vater geerbt sein, das Lächeln können ohne Spott sicher von der stillen, frommen Mutter. Möglich, dass diese Mischung nötig ist, dazu aber ein gerüttelt Maß bitterer Erfahrungen und Enttäuschungen, soll der unfreiwillige Humor des alltäglichen und des festtäglichen Lebens der Großen und der Kleinen, der Würdevollen und Unbeträchtlichen eine dichterische Verwertung und Klärung finden.
aus Ehm Welk: Neunundzwanzig bedenkenswerte Entwürfe eines Moralisten
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von einePaulquappe » Di 29 Jan, 2013 18:20
"stellen sie sich bitte", sagte er " ein weltbild vor, das bestimmt wird von einem ziemlich gesicherten monatseinkommen von zweihundert bis tausend goldmark. die menschen, die geboren sind für ein solches weltbild sind kleinbürger."
aussage des 5zen evangelisten aus leon feuchtwangers, erfolg
http://paulquappeskontemplationen.blogger.de/
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von rivus » Do 31 Jan, 2013 07:34
"Der Liebesbeweis ist das Sicheinlassen auf das, was man in den Augen des anderen ist - und das zu wissen. Es geht also nicht nur darum, sich zu fügen, sondern das auch zu wollen."
Niklas Luhmann
Zuletzt geändert von rivus am Do 31 Jan, 2013 07:38, insgesamt 1-mal geändert.
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von rivus » So 10 Feb, 2013 13:52
Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden. Wilhelm Busch
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von rivus » Di 12 Feb, 2013 19:34
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. Wilhelm Busch
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von KrachKaff » Mi 13 Feb, 2013 10:51
Wir leben, wo wir lieben (ich glaube von Kierkegaard)
Worte wo Worte fehlen: stirb Flenders
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von einePaulquappe » Mi 13 Feb, 2013 17:22
"es kann kein richtiges leben im falschen geben" t.w.adorno "in der heutigen zeit [postmoderne] findet ein prozeß der animerung der gegenstände und der gleichzeitigen versächlichung der seele statt." h. marcuse
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von rivus » Fr 15 Feb, 2013 20:58
Drei Dinge überleben den Tod. Es sind Mut, Erinnerung und Liebe. Anne Morrow Lindbergh
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von rivus » Sa 16 Feb, 2013 13:09
Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt. Herman Melville
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von KrachKaff » Mo 18 Feb, 2013 13:45
"zuviel Bewusstsein ist eine Krankheit" Dostojewski
Zuletzt geändert von KrachKaff am Mo 18 Feb, 2013 13:45, insgesamt 2-mal geändert.
Worte wo Worte fehlen: stirb Flenders
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von rivus » Di 19 Feb, 2013 13:19
Trennung ist wohl Tod zu nennen, denn wer weiß, wohin wir gehen; Tod ist nur ein kurzes Trennen auf ein baldig' Wiedersehen. Joseph von Eichendorff
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von rivus » Di 19 Feb, 2013 18:26
Schnell arbeitender Verstand ist kein Vorteil, wenn er nicht zugleich auch gründlich ist. Die Vollkommenheit einer Uhr besteht nicht darin, schnell, sondern richtig zu gehen." Marquis de Vauvenargues
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