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Wo liegt Weihnachten?

Beitragvon wüstenvogel » Fr 23 Dez, 2011 18:29


Irgendwo zwischen

W inter und W üste
E ngel und E lend
I nnen und I rren
H eimat und H offnungslosigkeit
N ähe und N acht
A nkunft und A bschied
C hristus und C ashflow
H eilen und H unger
T rost und T rauer
E ingebung und E ntsetzen
Noch ... Nicht
verloren
noch nicht
gefunden.
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Re: Wo liegt Weihnachten?

Beitragvon Phil » So 25 Dez, 2011 22:48


Ich finde diese Antwort auf der Frage "Wo liegt Weihnachten ?" sehr eindrucksvoll, sehr auf Fundament von sehr wahrscheinlichen Tatsachen, im guten Sinne.

Als ich das Gedicht gelesen hatte errinerte ich mich an die Weihnachtsansprache von Herrn Wulff, der in dieser so etwas sagte wie : Ich wünsche allen Frohe Weihnachten, auch denen die dieses Fest auf ihre Weise feiern" oder so etwas ähnliches ich weiß es nicht mehr ganz genau.

Etwas weltoffener ist deine Antwort auf die zweudeutig zu verstehende Frage : " Wo liegt Weihnachten ?" Ich deute die Frage als : "Wer feiert Weihnachten, und in welchen Umständen ?"

Fazit : Ich finde das Gedicht vielseitig und literarisch wertvoll !

Viele Grüße Phil
Zuletzt geändert von Phil am Mo 26 Dez, 2011 12:03, insgesamt 2-mal geändert.
Phil
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Re: Wo liegt Weihnachten?

Beitragvon wüstenvogel » Mo 26 Dez, 2011 01:43


Hallo Phil,

vielen Dank für deinen Kommentar.

Ich habe in diesem Gedicht versucht, Markierungspunkte zu finden,
zwischen denen Weihnachten liegen kann.

Für viele Menschen bedeutet Weihnachten Unterschiedliches.

Für manche ist es das Fest der Liebe und des Friedens,
viel zu viele andere Menschen können es nicht feiern,
weil ihnen die Mittel und die Möglichkeiten,
vielleicht auch die Bedeutung fehlen.

Dieses Gedicht ist eine Art Experiment, mit zwei Akrostichen
desselben Wortes Gegensätzliches oder zumindest Unterschiedliches
auszudrücken, wie ich es auch in dem Advent-Gedicht versucht habe.

Weihnachtliche Grüße
(trotz allem)

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Re: Wo liegt Weihnachten?

Beitragvon El Machiko » Mo 26 Dez, 2011 02:16


Wie man vieleicht bemerkt hat versuche ich in letzterzeit wirklich mehr Nett zu sein hier in deisem Forum.

Aber das icst mir für Weihnachten! einfach zu grafisch undberechnend. Sowas kann man ja auch mal machen. Vieleicht in nem matrrix gedicht oder in einem über stromladungen.

Wen das dein Weihnachtsbaum ist, würde ich schon allein vor der vorstellung was die Geschenke sein könnten, türmen weil das hier ist Plastik in seiner Puresten form.
Diese Werbung können sie in einer Sekunde wegklicken:

Apollinaris

Damit das klar ist!
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Re: Wo liegt Weihnachten?

Beitragvon wüstenvogel » Mo 26 Dez, 2011 19:44


Hallo El Machiko,

Natürlich ist dieses Gedicht "grafisch berechnend".
Bei einem Akrostichon ist man bei der Wortwahl sehr eingeschränkt.
Das war es, was mich gereizt hatte.

Im Grunde kann man das mit jedem Wort machen,
da hast du recht.

In meinem Gedicht ist von "Weihnachtsbaum" und "Weihnachtsgeschenken"
keine Rede. Darum ging es mir auch nicht.

Es war der Versuch ein wenig die "Spannweite" von Weihnachten zu erfassen.

Für den einen ist das "Plastikmüll",
für den anderen "literarisch wertvoll".

Irgendwo dazwischen mag dieses Gedicht liegen.

Viele Grüße

wüstenvogel
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Re: Wo liegt Weihnachten?

Beitragvon rivus » So 01 Jan, 2012 18:00


hallo wüstenvogel!

das wo des weihnachten steckt wohl jeder selbst ab, aber du hast ein weihnachten verortet, das wirklich das ambitendierte der menschen, abhängig von glauben, einstellungen , lebenssituationen, schicksalen als existentielle polaritäten absteckt, die auch das claimhafte unsrer zeit abbildet. leider sind meisten menschen in konexistenzen, in koabhängigkeiten, wo es keine optionale wahl gibt und mehr die traurige seite ein seelenleben bestimmt, das fern von advente und hoffnung ist.

viele grüße
rivus
Zuletzt geändert von rivus am So 01 Jan, 2012 18:16, insgesamt 1-mal geändert.
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