Aufgewühlt

Ich mag dich.

Ich dich auch, das weißt du.
Und ich bereue es, ständig an dir vorbei gelaufen zu sein.

Es tat weg. Allein diese Wörter zu lesen.
Ich kannte ihn nicht, ich spürte aber diesen Anflug von Schmetterlingen, als ich ihn sah.
Es war schrecklich. Und es wurde jedes Mal schlimmer.
So viele Chancen die nicht genutzt wurden. Ich schob es auf mich. Wir redeten, wir schwiegen.
In die Augen sehen konnte ich ihm jedoch nicht, ich wollte es aber.
Von allen Seiten sagten mir Menschen, ich solle es einfach wagen. Ich hatte Angst.
Mein eigenen Gedanken hatte ich nicht mehr unter Kontrolle, von meinen Gefühlen ganz zu schweigen.

Liebe.
Liebe?

Ich wusste es nicht.
Ich war aufgewühlt.
Zittriger Atem, gedankenverlorene Blicke,

Sprachlosigkeit.

Ich war enttäuscht von mir.
Von ihm.
Ich war nicht sauer, nur enttäuscht.
Ich wollte etwas ändern, er wollte es auch.
Ich las es aus einen Wörtern. So etwas wie zwischen den Zeilen lesen.

Wir schaffen es nicht, oder?

Doch, irgendwann bestimmt.
Nur wann ist irgendwann?

Morgen? Übermorgen? Oder doch erst in zehn Jahren?
Ich wollte ihn kennen lernen.
Klarheit haben.
Wieder runterkommen.
Ich mochte ihn.
Vielleicht sogar mehr als das.

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