monddurchblässtes flößen
föhrengehöfte
setzen uns sommergelbe mützen auf;
schwibbögen stehn abgeblüht
im erikageträume
als schmiegen sie laub
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herbstspännigmonddurchblässtes flößen
föhrengehöfte setzen uns sommergelbe mützen auf; schwibbögen stehn abgeblüht im erikageträume als schmiegen sie laub
Re: herbstspännigHallo Rivus,
ich finde dein Worte sind so wunderbar, stimmungsvoll, zusammenpassend, extrafein, ganz so sorgfältig, erlesen und dann aneinander gereiht als wenn es nichts wäre, als wenn sich 'monddurchblässtes flößen' von selbst ergibt, als wenn sich die ganze Melancholie eines verlierenden Lebensabschnittes, der Inhalt einiger weniger Träume, so blassgelb wie verblühende Sonnenblumen im Herbstmorgennebel in so wenigen Silben entladen kann um die Illusion einer Romantik zu behaupten die im Unterholz der Verse jedoch unablässig zu knirschen beginnt. Das finde ich ganz ganz groß. Glasauge.
Re: herbstspännigHallo rivus
sehr schön, wirklich. auch eine sehr gelungene stimmung von wald und vergänglichkeit, hoffnung und liebe die du hier zu erzeugen verstehst. Glausauge hat da ja eigentlich schon alles gesagt. schöne Grüße KrachKaff Zuletzt geändert von KrachKaff am Sa 05 Nov, 2011 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
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